13.07.2020 - 14:27 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Kugelsicheres Auftreten beim Smovey-Schnupperkurs

Die Schwingung macht's: Vier Stahlkugeln in einem Ring regen den Lymph-Fluss an. Wie das am besten funktioniert, zeigt Petra Jäger beim Smovey-Walk-Schnupperkurs der Oberpfalz-Medien.

Ringe schwingend geht es Richtung Haidweiher: Kursleiterin und Gesundheitsexpertin Petra Jäger gibt Tipps rund um den Smovey-Walk.
von Dagmar WilliamsonProfil

Smovey-Walk ist nicht zu vergleichen mit dem Steckerl-Sport beim Nordic-Walking – diese Ringe haben es wortwörtlich in sich. Stahlkugeln lösen beim Tragen der Smoveys Vibrationen durch die Handreflexzonen aus, die durch den gesamten Körper strahlen und schwingen - heißt es. Ein seltsames Teil mit großer Wirkung, denn der Nutzen ist unverkennbar und reist in die Tiefenmuskulatur, um Verspannungen zu lösen. Steifer Nacken und Rückenfehlhaltung – ade. Außerdem fördern Smoveys die Fettverbrennung, den Lymph-Fluss und beugen Sportverletzungen vor.

Gesundheitsberaterin Petra Jäger gibt Tipps rund um den Einsatz. Um ein Gespür für diese Ringe zu bekommen, rät die Kümmersbruckerin zum leichten Auf und Ab während eines Spaziergangs. Dennoch sind Smoveys auch beim Training im Wasser geeignet, beim Tanz-Workout oder einfach zwischendurch im Büro. Mit 500 Gramm Gewicht sind Smoveys sehr leicht, können aber die Wirksamkeit von fünf Kilogramm Hanteln ersetzen. Wem das nicht reicht, erzielt ein stärkeres Training mit schwarzen sogenannten Power-Ringen mit sechs Stahlkugeln integriert.

So interessant war der Kalligrafie-Kurs bei Oberpfalz-Medien

Weiden in der Oberpfalz

Und wer hat's erfunden? Ein Österreicher. Johann "Salzhans" Salzwimmer. Der Profi-Tennisspieler und Skifahrer erkrankte in der Blüte seines Lebens an Parkinson. Unterkriegen wollte er sich dadurch aber nicht lassen und tüftelte an einem geeigneten Gerät für alle Altersgruppen, das den Abbau der Muskulatur zumindest verlangsamt. Johann Salzwimmer hat es bis heute geschafft, mit einem Minimum an Medikamenten ein Maximum an Lebensqualität zu erhalten. Diese projiziert der Österreicher auch an andere Menschen mit Beeinträchtigungen. Denn die Ringe werden explizit in seiner Integrationswerkstatt produziert und an viele europäische Länder geliefert.

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