16.07.2019 - 09:21 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Pfarrfest in Kümmersbruck erlebt Ansturm

„Aufstehen und aufeinander zugehen“ – das war das Motto des Pfarrfestes von St. Antonius und St. Wolfgang. Das Thema haben die Veranstalter und Gäste wörtlich genommen, zwei Tage lang.

Das Team der Küche und am Ausschank sorgte nach dem kirchlichen Teil dafür, dass sich die Gäste wohlfühlten.
von Klaus HöglProfil
Geschirrspülen gehört eben auch dazu.

Und das sowohl in als auch außerhalb der Kirche. Beim Gottesdienst am Samstagabend war die Kernbotschaft von Pfarrer Wolfgang Bauer in der Predigt: "Wenn man als Christ leben will, muss man barmherzig sein, dann wird man das Himmelreich erlangen." So weit war man dann nicht, aber mit kirchlichem Segen hat die Pfarrgemeinde zumindest den Wettergott im weitgehend auf seine Seite gebracht. So hat im Grunde alles perfekt gepasst und harmoniert.

Dass sich die Gäste im Pfarrgarten vor dem Hintergrund des Kindergartens trifft, ist schon guter Brauch. Es ist, so sagte Pfarrer Wolfgang Bauer, "ein Wochenende für die Pfarrei, weil man unter der Zeit die Leute so nicht zusammenbringt".

Begonnen hat das Fest-Wochenende am Samstag mit dem Gottesdienst mit einer Neuigkeit: Erstmals ist der Kirchenchor zusammen mit dem Chor Cababana aufgetreten. Das war ein ganz besonderes Erlebnis für die Kirchenbesucher.

Nach dem Gottesdienst wurde beim Friedhofskreuz der Verstorbenen der Pfarrgemeinde gedacht. Klerikaler Höhepunkt war am Sonntag der Vormittags-Gottesdienst. Vorbereitet hat ihn der Familiengottesdienstkreis, die Band 1-way hat den musikalischen Teil übernommen mit neuen geistlichen Liedern. Am Ende stand das gemeinsam intonierte "Wir wollen aufsteh'n, aufeinander zugehen, voneinander lernen miteinander umzugehen".

Parallel zur Hauptkirche verlief im Pfarrsaal der Gottesdienst für Kleinkinder. Ab 11 Uhr war die Pfarrwiese Treffpunkt für viele Gäste. Pfarrgemeinderat, Frauenbund, KAB, Eltern-Kind-Gruppen. Jugend und Ministranten haben sich hinter den Kulissen mächtig ins Zeug gelegt für eine reibungslose Organisation. Wenn man so will, war Bernhard Hiltl Festwirt oder auch "Organisationsleiter", Ausschank und Küche hatten reichlich zu tun.

Am Sonntagnachmittag hat Raphael Gradl mit seiner Steierischen die Gäste unterhalten. Am Abend klang das Fest mit dem Dank- und Bittgebet für den Frieden auf der Welt aus.

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