17.09.2018 - 11:00 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Verkehrssituation "katastrophal"

Mit der Bürgerfragestunde eingeleitet wird die Sitzung des Kümmersbrucker Gemeinderates. Erneut sind die Verkehrsverhältnisse Thema und Aufreger zugleich.

Schwerlastverkehr in der Köferinger Straße Haselmühl, rechts der Kindergarten.

(e) Werner Fröhlich aus Haselmühl hat die „katastrophalen Verhältnisse" in der Köferinger Straße und Ortsdurchfahrt angesprochen. Zum einen wird zu schnell gefahren, zum anderen, so monierte Fröhlich, "brettern in der Köferinger Straße die Lastwagen zur Firma Grammer, landwirtschaftliche Großfahrzeuge, von der Staatstraße hinauf und hinunter, vorbei am Kindergarten." Eine Geschwindigkeitsmessung oder -beschränkung im Rahmen der Verkehrsüberwachung sei dringend geboten. Dabei sei Fröhlich der Meinung, dass die fehlende Westumgehung Ursache für den Zustand in der Köferinger Straße sei. Die Ortsdurchfahrt Haselmühl werde, insbesondere bei Straßensperren auf der Autobahn, immer mehr zur Umgehungsstraße, hieß es. „Schlangen“ gäbe es, so sagte Fröhlich, "bis nach Amberg und Lengenfeld". Dabei kritisierte Fröhlich auch, dass der seiner Meinung nach zuständige Landtagsabgeordnete Harald Schwartz sich zwar für die angeblich „dringend erforderlichen Umgehungsstraßen in Tanzfleck oder Mertenberg“ einsetzt, in Sachen Ortsdurchfahrt und Westumgehung Haselmühl sei von dem Abgeordneten nie was zu hören oder zu lesen gewesen“, so Fröhlich.

Wie der Stand der Dinge in Sachen Westumgehung sei, wollte Fröhlich wissen. Von Bürgermeister Roland Strehl war zu hören, dass derzeit von der Gemeinde in dieser Richtung „nichts im Laufen sei“. Das Baurecht habe der Freistaat Bayern. Wenn der mit der Maßnahme beginnen würde, würde die Gemeinde sofort in die Grundstücksverhandlungen einsteigen. Was die Geschwindigkeitsmessung in der Köferinger Straße betrifft, da will die Gemeinde im Zuge der Verkehrsüberwachung tätig werden.

Die Feuerwehr Kümmersbruck möchte eine Kinderfeuerwehr als Bestandteil ihrer gesetzlichen Wehr gründen. Anlass ist, dass Kinder, die das Alter von zwölf Jahren noch nicht erreicht haben noch zu jung sind, um als Feuerwehranwärter (ab zwölf Jahre) in die öffentliche Einrichtung der Gemeinde aufgenommen werden können. Das ist nach dem Bayerischen Feuerwehrgesetz möglich und gesetzlich verankert. Der Gedanke fußt auf der Tatsache, dass Kinder frühzeitig für den Feuerwehrdienst gewonnen werden und dann wohl auch an die gemeindliche Feuerwehr gebunden werden können. Mithin können Kinder bereits ab sechs Jahren in die Feuerwehr aufgenommen werden. Der Gemeinderat stimmte dem Ansinnen der Wehr zu.

Nach dem Gesetz können Kinder/Jugendliche vom vollendeten 12. bis zum 18. Lebensjahr als Feuerwehranwärter Dienst leisten. Bis zum 16. Lebensjahr dürfen sie nur zu Ausbildungsveranstaltungen herangezogen werden, ab dem vollendeten 16. Lebensjahr nur bei Einsätzen zu Hilfeleistungen außerhalb der unmittelbaren Gefahrenzone. Zum Jugendwart dürfen die Feuerwehren nur geeignete volljährige Feuerwehrdienstleistende bestellen.

Schwerlastverkehr Köferinger Straße Haselmühl, rechts der Kindergarten.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.