Kümmersbruck ist gerade dabei, ein größeres Bauprojekt in Angriff zu nehmen. In der Gemeinde (derzeit knapp 10.000 Einwohner) sollen neue Wohnungen entstehen. In ein paar Wochen sollen die Arbeiten starten.
„Wohnen funktioniert immer dann gut, wenn zum Dach überm Kopf auch das Wohlfühlen hinzukommt“, wird Alois Scherer, Geschäftsführer bei der Firmenfamilie Fuchs (Berching), in einer Pressemitteilung der Gemeinde Kümmersbruck zitiert. Gemeinsam mit dem Architekturbüro Nutz (Neumarkt) kümmert sich das Familienunternehmen um Planung und Bau der Wohnanlage „Stadtgarten“ direkt dort, wo sich die Gemeinde Kümmersbruck und die Stadt Amberg berühren. „Wer hier eine Wohnung kauft, bekommt die Schokoladenseiten zweier sehr unterschiedlicher Kommunen“, ergänzt Bürgermeister Roland Strehl.
Barrierefrei und mit Spielplatz
Am Mittwoch übergab der Chef des Planungsbüros, Architekt Theo Nutz, den Plan an das Gemeindeoberhaupt. Strehl sprach von einer Aufwertung, die das "Filetstück nahe der Vils" nun erfahre. „Von hier aus sind sie im Handumdrehen bei den vielfältigen Freizeitmöglichkeiten und Naturschätzen unserer Gemeinde, aber auch in wenigen Minuten auf dem Landesgartenschaugelände oder in der Amberger Innenstadt“, so Strehl. Das Gelände, das sich im Rücken des Sportplatzes des Leopoldkaserne befindet und bisher als Bauhof der Stadt Amberg genutzt wurde, eigne sich sehr viel besser für „junge und reife Familien sowie für Senioren“.
Barrierefreiheit spielt im künftigen „Stadtgarten“ auch eine wichtige Rolle, so Nutz. Die vier Stockwerke und die Tiefgarage sind per Lift verbunden. Laut der Pressemitteilung sind auch Grünflächen und ein eigener Spielplatz vorhanden. „Daher der Name Stadtgarten – wir haben viel Grün außen herum, jede Wohnung hat eine Terrasse mit Gartenanteil, einen Balkon oder eine Dachterrasse sowie einen direkten Zugang ins Freie“, sagt Marco Werner, der von Seiten der Firma Fuchs gemeinsam mit der VR-Bank Amberg-Sulzbach den Vertrieb übernimmt.
Insgesamt 19 Wohnungen
Deren Vorstand Andreas Reindl kennt Marco Werner schon seit vielen Jahren und freut sich auf die Zusammenarbeit. Er erklärte außerdem: „Alle Wohnungen werden mit Photovoltaik und Wärmepumpe versorgt." Im Herbst geht es los mit dem Aushub für die Tiefgaragenstellplätze. Bereits Ende 2024 steht der Stadtgarten bereit für seine ersten Bewohner. Insgesamt sind es 19 Wohnungen, die angeboten werden.













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