25.11.2019 - 10:29 Uhr
KulmainOberpfalz

28 Kandidaten für 14 Sitze

Doppel genäht, hält besser: Bei 14 zu wählenden Gemeinderäten hat die Freie Wählergemeinschaft Kulmain mit 28 Kandidaten, darunter acht Frauen, die exakt doppelte Anzahl an Bewerbern für die Kommunalwahl am Sonntag 15. März 2020.

Mit 28 Personen stellt die Kandidatenliste der Freien Wählergemeinschaft Kulmain die doppelte Anzahl an Bewerbern für die insgesamt zu wählenden 14 Gemeinderäte. Vorsitzender Harald Tretter (sitzend, Dritter von links) nimmt dabei den ersten Listenplatz ein. Landratskandidaten Ely Eibisch (stehend, Neunter von rechts) stellte seine Ziele vor.
von Redaktion ONETZProfil

Die Kandidatenliste fand am Sonntag in der Nominierungsversammlung der Freien Wählergemeinschaft im SV-Sportheim die volle Zustimmung der 25 Teilnehmer. Vorsitzender Harald Tretter hatte vorab erklärt, dass die gemeinsame Kandidatenliste der Freien Wählergemeinschaft vorbereitet und die Reihenfolge der Listenplätze festgelegt worden sei. Dazu gab es in der Nominierungsversammlung keinerlei Einwände.

Bevor der Wahlausschuss mit Günther Bäte, Reinhard Kapustenski und Renate Weber seine Aufgabe wahrnahm, hatten die 28 Kandidaten die Gelegenheit sich mit Alter, Beruf, Familienstand und ehrenamtlichem Engagement vorzustellen. Die sich anschließende Zustimmung der erstellten Kandidatenliste war reine Formsache. Gleiches galt für Michael Reindl, der als Ersatzkandidat nominiert werde. Der festgelegte Modus sieht hier vor, dass bei Ausfall eines Listenkandidaten die Bewerber auf der Liste um jeweils einen Platz nach vorne rücken und Reindl somit Platz 28einnehmen würde. Mit einstimmigem Votum wurde Reinhard Kapustenski und Günther Bäte zum Wahlbeauftragten bestellt.

Landratskandidat Ely Eibisch zollte der Wählergruppierung für ihre Kandidatenliste seine Anerkennung. Für ihn sei der persönliche Kontakt zu den Bewerbern sehr wichtig. Die Gruppierung sei hinsichtlich der Altersgruppen und Berufsstände gut aufgestellt. Eibisch skizzierte seinen familiären und beruflichen, vor allem aber seinen kommunalpolitischen Werdegang. Dabei konnte er insbesondere als Kreisrat Erfahrungen sammeln. Er habe den Eindruck gewonnen, dass dich die Bürger jemanden wünschten, mit dem sie sich identifizieren könnten. Er wolle die erfolgreiche Arbeit von Landrat Wolfgang Lippert und dessen Vorgänger Karl Haberkorn fortsetzen, aber auch mit neuen Ideen den Landkreis weiter voranbringen.

Der 51-jährige sprach auch das Thema einer immer älter werdenden Bevölkerung an und forderte, dass mehr Barrierefreiheit geschaffen werden müsse. Als Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes brach er eine Lanze für die Landwirte: "Der Landwirt muss von seiner Arbeit leben können". In seinem Schlusswort forderte er, "nicht zu viel übereinander, sondern mehr miteinander zu reden".

Hintergrund:

Die Bewerber

Die Liste der Kandidaten in ihrer Reihenfolge: 1. Harald Tretter (Ziegelhütte); 2. Bianca Greger, 3. Manuel Griener (beide Kulmain); 4. Martina Amtmann (Ölbrunn); 5. Stephan Vetter (Witzlasreuth); 6. Daniel Stich; 7. Daniel Deubzer; 8. Thomas Hecht (alle Kulmain); 9. Richard Braun (Ziegelhütte); 10. Arnold Koch, 11. Diana Biersack, 12. Jonas Stich (alle Kulmain); 13. Thomas Braun (Lenau). 14. Toni Ruckriegel, 15. Rainer Wörl (beide Kulmain), 16. Wolfgang Schmid (Unterwappenöst); 17. Anna-Katharina Osteroth, 18. Norbert Stahl, 19. Stephan Philbert, 20. Christina Koch, 21. Theresa Stich, 22. Reinhold Siebeneichner, 23. Maria Stich (alle Kulmain); 24. Günter Rodler (Oberwappenöst); 25. Ulrich Arzberger, 26. Matthias Franz (beide Kulmain); 27. Josef Hofmann (Witzlasreuth) und 28. Ursula Pleier (Kulmain). (br)

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