Die Jugend aus Kulmain und Umgebung, organisiert von Mitgliedern des Motorradclubs Schönreuth (MCS), ließ am Samstag zum zehnten Mal den alten Kirchweihbrauch "Ummispüln' und d' Dorfleit aufsouchn" in Kulmain und weiteren Ortschaften wieder aufleben. Die Kirwa-Burschen trafen sich nach zwei Jahren corona-bedingter Pause dazu mit Kirwa-Moidln aus mehreren Orten zur Abfahrt am Vereinshaus des MC Schönreuth am Zinster Berg.
Bereits am Freitagabend war das Traktorgespann weiß-blau geschmückt, mit Musiktechnik aufgerüstet, die Ladefläche mit einen Geländer gesichert, überdacht und Biertischbänke als Sitzgelegenheit installiert worden. Natürlich fehlte bei der Kirwa-Gesellschaft der obligatorische Kasten Bier und a Schnapserl nicht. Dazu gab's frische Kirwa-Krapfen, die die Kirwa-Moidln an Passanten und Freunde verschenkten. Selbst ein Sohn eines Bikers aus Wettringen, der Stammgast beim MCS-Bergfest war, nahm die 600 Kilometer weite Fahrt zur Kirwa-Gaudi auf sich und war mit vollem Engagement dabei. Mit passender Stimmungsmusik ging's dann auf zum Kirwa-Umzug. Der Ruf "Wer hout Kirwa, uns hout Kirwa! O Kirwa lou niat nou!" hallte des Öfteren durch Kulmains Straßen. Von örtlichen Geschäftsleuten und Bürgern wurden Brotzeiten, Alkoholisches und Geld gespendet. Nach dem "Ummispüln" rollte das von einem MCS-Mitglied gefahrene Gespann mit dem zum Fahrgastraum umgemodelten Kipper eines Landwirts aus Zinst am späten Samstagnachmittag zur letzten Rast wieder zum Vereinshaisl der MCSler bei Rothenhof. Dort traf man sich zur weiteren Kirwa-Gaudi mit einer gemeinsamen Brotzeit in gemütlicher Runde.













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