Am Dienstagnachmittag bemerkten Anlieger des Burgweges, Schulstraße und Höhenweges im Bereich des Schulplatzes, nahe der Einmündung des Burgweges, aus dem Untergrund herausquellendes Wasser, das am Straßenrand über die Entwässerungsrinne abfloss. Zudem stellten sie fest, dass kein Trinkwasser mehr aus ihren Hähnen floss. Gleichzeitig waren die Bauhofmitarbeiter Tobias und Otto Schroll als Feuerwehrler beim Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Oberneumühle im Löscheinsatz.
Nach deren Alarmierung stellte Wasserwart Tobias Schroll über die Fernwartung einen ungewöhnlich hohen Wasserverbrauch am Hochbehälter Kulmain fest, der eindeutig auf einen Wasserrohrbruch hinwies. Binnen rund 90 Minuten waren rund 50 Kubikmeter Trinkwasser ins Erdreich ausgetreten. Die Suche nach dem Schadensort gestaltete sich durch den Wasseraustritt an der Oberfläche relativ einfach.
Die Leitung im Burgweg wurde abgeschiebert und der Wasserverlust unterbunden. Die nicht nur für Wasserrohrschäden immer in Notfällen zur Verfügung stehende Partnerfirma Alois König war binnen einer Stunde zur Stelle und öffnete per Bagger die Schadensstelle. Ein Wasserrohrbruch an der 65 Jahre alten Hauptleitung aus Guss war wieder die Ursache des Wasseraustritts. Dies war bereits der fünfte Rohrbruch auf einer Gussleitungsstrecke von 150 Metern.
Nach dem Ausbaggern der Schadensstelle zeigte sich ein glatter Bruch der Hauptwasserleitung in 2,8 Metern Tiefe in einem Felsenbett auf 0,5 Metern Länge als Ursache des Wasseraustritts heraus. Der Leitungsbruch wurde mit einem neuen Leitungsstück und Rohrbruchschellen behoben und die Baugrube bereits am Abend wieder verfüllt. Gegen 20 Uhr konnte dieser Streckenabschnitt wieder in Betrieb genommen werden und der Verkehr auf der verkehrsarmen Straße ungehindert fließen. Die Gemeinde wird aufgrund der Schadenshäufigkeit in diesem Gussleitungsbereich nicht umhinkommen, diese Rohre alsbald auszuwechseln.













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