Die Mitglieder des Katholischen Frauenbundes trafen sich zu einer gemeinsamen Andacht in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. "Es war uns ein Herzensanliegen wenigstens einen Teil unserer treuen Mitglieder zum Ende des alten Jahres noch einmal zu sehen. Wir wollen diese Stunde nicht nur als reine Adventsandacht gestalten, sondern auch besinnliche Gedanken mit einfließen lassen", erklärte Rita König im Namen des Führungsteams. Die ursprünglich geplante Adventfeier im Martinssaal musste erneut der Corona-Pandemie zum Opfer fallen.
Zu Beginn der Andacht mit Pfarrer Markus Bruckner trugen Irene Schmidt und Martina Amtmann Gedanken zum Advent vor. Zu den Buchstaben des Wortes "Advent" erinnerte man sich an Gegensätzliches (mit gleichen Anfangsbuchstaben) wie Anstrengungen des ablaufenden Jahres und Andacht, Dauerstress und Demut, Vergessen und Vergeben, Einkaufshetze und Erbarmen, Nerven und Nächstenliebe, Trubel und Träume.
Nach dem Lied "Wir sagen euch an den lieben Advent" wurden die Teilnehmerinnen mit Gedanken zur Familie in die Andacht eingeführt. Dieses Wort erfülle viele mit der Hoffnung auf Liebe, Zuflucht und Geborgenheit. Die Heilige Familie sei dabei ein Vorbild für Harmonie, Nächstenliebe, Frieden und Eintracht. Es folgte eine Bildmeditation mit der aus Maria, Josef und dem Jesuskind bestehenden Heiligen Dreiheit, beschirmt vom Gott-Vater, vom Heiligen Geist, dargestellt als Taube. Dieses Altarbild aus der Kapelle beim Bildungshaus Spindelhof bei Regenstauf steht für das zentrale Ereignis des Weihnachtsfestes: die Menschwerdung Jesu. Diese Familie steht für alle, die den Willen Gottes tun. Bei den Fürbitten bat man den Herrn um seine Unterstützung von Familien, Ehepaaren, Kindern und Verstorbenen. Nach dem abwechselnd gebeteten Weihnachts-Vater-Unser gab Pfarrer Markus Bruckner den Segen und die Teilnehmerinnen gingen bei meditativer Musik in sich. Anschließend hörten sie humorvolle Weihnachtswünsche. Darin bat man um einen neuen Kopf, der weniger oft durch die Wand geht, neue Augen, um nicht nur schwarz-weiß zu sehen, um eine neue Nase, um sie nicht wieder überall reinzustecken, eine weniger scharfe Zunge, neue Ohren und Mund für weniger Tratsch und neue Zähne ohne Haare darauf. Alle erhielten kleine Engel aus Holz mit auf den Nachhauseweg als Beschützer im neuen Jahr. Mit dem "Engel des Herrn" endete die Adventandacht.














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