15.10.2021 - 13:34 Uhr
KulmainOberpfalz

Gemeinderat lehnt Umwidmung von Eigentümerweg ab

In seiner jüngsten Sitzung beschäftigte sich der Gemeinderat Kulmain mit verschiedenen Bauvorhaben. Bürgermeister Günter Kopp berichtet, dass es wegen dem Biber am Stausee keinen Handlungsbedarf gebe.

Sechs Reihenhäuser und ein Wohnhaus sollen auf dem ungebauten Hang östlich der Wunsiedler Straße entstehen. Über die Machbarkeit der Bauvoranfrage wird das Landratsamt entscheiden. Vom Gemeinderat verworfen wurde die Übernahme eines privates Weges als Erschließungsstraße.
von Bernhard KreuzerProfil

Die Entscheidung liegt beim Landratsamt: In der Wunsiedler Straße ist der Neubau von sechs Reihenhäusern mit Stellplätzen und Carports geplant. Auf der gleichen Flurnummer ist gleichzeitig der Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage vorgesehen. Die Bauvoranfrage für dieses Projekt beschäftigte am Dienstag den Gemeinderat. Der Beschreibung des Vorhabens war zu entnehmen, dass die Reihenhäuser auf einem Hanggrundstück in Massivbauweise errichtet werden und ein Erd- und zwei Obergeschosse erhalten sollen.

Die Bauvoranfrage erhielt zudem den Antrag auf Umwidmung des dortigen Eigentümerweges in eine öffentliche Erschließungsstraße mit entsprechender Änderung des Bebauungsplanes. Dies allerdings lehnte der Gemeinderat einstimmig ab. Er verwies darauf, die straßentechnische Erschließung bleibe Sache des Grundstückeigentümers. In das Blickfeld rückten dabei unter anderem die Straßenbreite und der damit verbundene Winterdienst und die Müllentsorgung. Im Übrigen wurde das Landratsamt um einen positiven Bauvorbescheid gebeten.

Das gemeindliche Einvernehmen wurde für den Bauantrag für den Abbruch des bestehenden Dachgeschosses und dessen Wiederaufbau mit Erhöhung des Kniestocks und geänderter Dachneigung. Das gemeindliche Einvernehmen erhielt ebenso der Bauantrag für den Neubau eines Einfamilienhauses.

Bürgermeister Günter Kopp unterrichtete weiter, die offizielle Eröffnung des Kinderspielplatzes Birkenbühl mache in diesem Jahr aufgrund noch zu installierender Spielgeräte und der Witterung keinen Sinn mehr. Probleme mit dem Biber am Stausee gibt es nach Worten des Rathauschefs zurzeit nicht mehr. Nach Beurteilung des Biberbeauftragten ist das Tier gegenwärtig nicht im Revier. Aus diesem Grund bestehe kein Handlungsbedarf. Vorhandene Anstauungen wurden entfernt, um Schäden zu verhindern, betonte Kopp. Die Gestaltung des Eingangsbereichs der Grundschule liege im Zeitplan. Die Stufen sind gesetzt und der Aufzug für Rollstuhlfahrer bestellt, informierte Kopp weiter.

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Kulmain
Hintergrund:

Beschlüsse aus nichtöffentlichen Sitzungen:

  • Die Planungsleistungen für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Kulmain-Ziegelhütte wurden dem Ingenieurbüro für Tiefbautechnik Wolf&Zwick aus Marktredwitz zum vorläufigen Bruttopreis von 67.665,93 Euro zugesprochen.
  • Nachträglich wurden die zusätzlichen Arbeiten und Materialien bei den Bodenverlegearbeiten im Eingangsbereich der Grundschule nachträglich gegenüber der Firma Karl Fröhlich aus Flossenbürg genehmigt.
  • Ein neuer Geschäftsleiter der Gemeindeverwaltung wurde für Kathrin Schabner gefunden und eingestellt. Der Beschäftigungsbeginn hängt von der Versetzung und Freigabe des derzeitigen Arbeitgebers ab, so Bürgermeister Kopp.
  • Die Pflegearbeiten für das laufende Jahr sowie für die folgenden zwei Jahre der Daddy-Anlage wurde dem Garten- und Landschaftsbau Bierschenk aus Kirchenpingarten übertragen.
  • Die Programmierung und Installation des Leitsystems sowie der Kommunikation für den Hochbehälter Erdenweiß übernimmt zum Bruttopreis von 3992,41 Euro die Firma WWU-Umweltelektronik GmbH aus Ebnath.
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