Mit einem Ehrenabend am Freitag eröffnete der SV Kulmain 1927 sein dreitägiges Gründungsfest im Sportheim. Im Mittelpunkt standen nicht verdiente Mitglieder und Ehrenamtliche, sondern der Verein selbst. Dieser erhielt das "Gütesiegel des Bayerischen Fußballverbandes (BFV) für langjährige herausragende Leistung". Der SV Kulmain kam damit in den Genuss einer in der Region und im Fußballkreis bislang einzigartigen Auszeichnung.
15 Jahre hervorragende Arbeit
Der Kreisspielleiter und Vorsitzende des BFV-Kreises Amberg/Weiden, Albert Kellner, erläuterte die Kriterien für die höchste BVF-Auszeichnung auf Vereinsebene. Dafür hatte der SV im Jahr 2001 mit dem Erhalt der Silbernen Raute den Grundstein gelegt. Es folgten die Goldene Raute (2007) und zweimal die Goldene Raute mit Ähre. "Dieses neu geschaffene Gütesiegel des BFV für langjährige herausragende Leistungen bestätigt dem Verein vorbildliche und hervorragende Arbeit in den letzten 15 Jahren. Ihr könnt stolz darauf sein", betonte Albert Kellner.
Ein wichtiger Grund dieser Vereinsauszeichnung sei vor allem neben der Bereitschaft vieler Ehrenamtlicher, Verantwortung zu übernehmen, dass innerhalb der vergangenen eineinhalb Jahrzehnte mehrere Vereinsaktive auf BFV-Ebene für ihr Engagement geehrt wurden. So wurde SV-Ehrenamtsbeauftragte Edith König 2020 Kreissiegerin, die Sportkameraden Thomas Schmidt und Georg König erhielten den DFB-Sonderpreis. Neben der Ehrenurkunde übergab Kellner einen "Aufstiegsball", der nach seiner Erfahrung einen 99-prozentigen Aufstieg garantiert. Ein zweiter wird für die Zweite Mannschaft noch nachgeliefert. "Unseren SV zeichnet aus, was man leisten kann und dies immer wieder unter Beweis stellt. Ehrenamt ist verbunden mit Freizeit-, eigenen und finanziellen Opfern. Es ist nicht mit Geld aufzuwiegen, was unsere Ehrenamtlichen ständig leisten. Freude am Sport, Mitarbeit in der SV-Gemeinschaft sind unser Antrieb, so weiterzumachen", erklärte SV-Vorsitzender Wolfgang Groß.
Er betonte, dass die reibungslos abgelaufene Festorganisation ein Beweis für festen Zusammenhalt und Ehrenamt sei. "Stillstand ist Niedergang, lasst uns weiterarbeiten und uns verbessern", war sein ausgegebenes Ziel.
"Der Verein hat in vielen Sportarten großartige Erfolge mit Mannschaften und Einzelathleten gefeiert. Dies ist nur mit dem Engagement vieler Ehrenamtlicher im Sportverein möglich. Mannschaftssport, miteinander siegen und verlieren stärkt den Gemeinschaftssinn", erklärte Zweiter Bürgermeister Albert Sollfrank. Sein Dank galt der großen Schar Freiwilliger als Betreuer, Übungsleiter, Vorstandsmitglied und Helfer zum Erhalt der Sportstätten.
Unterstützung der Gemeinde
Die Gemeinde werde den SV Kulmain weiter bei Investitionen mit Zuwendungen und Tätigkeiten unterstützen. Ein großes Lob zollte er der Vereinsführung, wiederholt ein so aufwendiges Zeltfest organisiert zu haben.















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