Zu Wochenbeginn waren die Mitglieder des SV-Montagsteams in großer Besetzung und Maschineneinsatz auf dem teilweise in die Jahre gekommenen Spielplatz am SV-Sportzentrum im Einsatz. Damit kommt der Verein dem Wunsch vieler Eltern und Mitglieder nach, das zu Beginn der 1990er Jahre angelegte Areal rundzuerneuern.
Das mittlerweile mit schattigem Baumbestand eingewachsene Gelände ist bereits vorher von der ausufernden Wildhecke befreit und als Abgrenzung zum angrenzenden Baugebiet "Am Damm" und dem Staudamm eine Hainbuchenhecke gepflanzt worden. Gemeinde und SV haben in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Zeit und Geld in die Erneuerung der Spielgeräte, unter anderem des Rutschturmes samt Edelstahlrutsche, investiert. Doch der Zahn der Zeit nagte vor allem an den Holzteilen. Zudem hatte der TÜV den Schaukelbereich moniert. So entschloss sich der SV Kulmain zu einer grundlegenden Erneuerung und Ergänzung der Geräte sowie Ausweitung des Spielplatzes.
Die Kommune als Grundstückseigentümer und Spielplatzbetreiber erklärte sich bereit, Material- und Maschinenkosten zu tragen. Der Gemeinderat stellte dafür rund 12 000 Euro in Aussicht. Die Arbeit sollte in Eigenleistung durch den Sportverein und Eltern erledigt werden. Unter Federführung von Vorstandsmitglied Mario Kotlar ist in Zusammenarbeit mit Gemeinde und Spielgeräteherstellern ein Platzkonzept nach dem Wünschen der Eltern entwickelt und Angebote für neue Geräte eingeholt worden. Für die Arbeitsvorbereitung und -leitung waren und sind weiter Heribert Griener und Reiner Kapustenski verantwortlich.
So begann das Montagsteam mit dem Abbau der Schaukelanlage und teilweisen Neufundamentierung ihrer drei Holzständerpaare. Gleichzeitig wurde der gesamte Fallbereich rund um die Schaukel- und Rutschturmanlage rund 15 Zentimeter tief ausgekoffert. Diese Fläche wird mit 20 Kubikmeter Holzschnitzeln aus Fallschutz aufgefüllt, um den Unfallvorschriften gerecht zu werden. Des Weiteren gruben die Helfer Fundamente für zwei Federwippen und für eine -balancierstange. Auch versetzten sie aus Platzgründen den Sandkasten.
Zusammen mit Dachdeckermeister und SV-Mitglied Max Traßl wurde das neue Holzständerwerk abgebunden, mit einem 9,5 Meter langen Tragbalken aufgestellt und einbetoniert. Daran werden künftig je eine Kleinkinder- und Kinderschaukel sowie ein großdimensioniertes Vogelnest baumeln. Falls die Witterung und die freiwilligen Helfer mitspielen, soll die als Hauptattraktion bereits beschaffte Seilbahn entlang der Westseite noch errichtet werden. Detailarbeiten und die Rasenansaat erfolgen erst im kommenden Frühjahr.















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