Kulmain
23.09.2022 - 14:34 Uhr

Ringtausch in der Führung des Frauenbund-Bezirks Kemnat-Stadt

Aus Zweiter wird Erste und umgekehrt. So lässt sich das Ergebnisses bei den Neuwahlen des Bezirkes Kemnath-Stadt des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) zusammenfassen.

Rita König löste als neue Bezirksvorsitzende Elke Burger (Dritte und Zweite von links) ab, die nun neue Stellvertretern ist. Bildungsreferentin Gisela Niklas-Eiband (links) und Diözesanvorsitzende Martha Bauer (rechts) gratulierten. Bild: ak
Rita König löste als neue Bezirksvorsitzende Elke Burger (Dritte und Zweite von links) ab, die nun neue Stellvertretern ist. Bildungsreferentin Gisela Niklas-Eiband (links) und Diözesanvorsitzende Martha Bauer (rechts) gratulierten.

Die 14 Zweigvereine des Frauenbund-Bezirks Kemnath-Stadt trafen sich am Dienstabend im Kultursaal des Bürgerhauses zur Bezirkskonferenz mit Neuwahlen. Irene Schmidt, Vertreterin des örtlichen Führungsteams, hieß neben Diözesanvorsitzender Martha Bauer und der scheidenden Bezirksvorsitzenden Elke Burger, 39 Mitglieder sowie Geistlichen Beistand Sven Grillmeier willkommen.

Elke Burger erklärte, bei den Neuwahlen nicht mehr zur Wahl als Bezirksleiterin zur Verfügung zu stehen. Sie dankte dem Zweigverein Kulmain für die Ausrichtung der Konferenz. Zum Vortrag von Bildungsreferentin Gisela Niklas-Eiband berichtete die Diözesanvorsitzende, dass das Thema "Macht. Frauen. Stark." ins Diskussionszentrum des KDFB rücke. Sie bat die Wahlberechtigten bei der Neuwahl für die nächste vierjährige Wahlperiode sich für ein Führungsamt im Bezirk Kemnath zur Verfügung zu stellen.

Die Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: Bezirksleiterin Rita König (bisher Stellvertreterin), Stellvertreterin Elke Burger (bisher Bezirksleiterin). Für die scheidende Schriftführerin Martina Wilterius wurde keine Nachfolgerin gefunden. Die Wahl musste auf den nächsten Bezirkstag geschoben werden. Geistlicher Beirat bleibt Pfarrer Sven Grillmeier.

Verschiedene Bildungsangebote

Diözesanvorsitzende Martha Bauer verwies auf den Inhalt des im Mitgliedermagazin "engagiert" enthaltenen Flyers zur Bildung für Frauen. Geboten werden Seminare, Workshops, Vorträge, Online-Seminare, Filmabende und eine Israelreise. Alle Themen und Angebote stehen online unter www.frauenbund-regensburg.de. Zudem wurde die Broschüre "Bildungsangebote für Zweigvereine und Gruppen" neu aufgelegt. Die Kommission "Eine Welt" hat das Projekt "Schau, da san mia dahoam - fairReisen in der Region" ausgedacht. In einer Broschüre werden Ausflugsziele und Reisepatinnen aufgezeigt. Für Kinder und deren Eltern gibt es als Begleitung in die digitale Welt und Umgang mit Mediensucht den Vortrag "Zuletzt online 1.32 Uhr". Geplant ist auch ein dreitages-Workshop "Mein Smartphone und ich". Impulse für Ehe, Familie und Beruf gibt es mit "Starke Frauen - starke Kinder". Bei Veranstaltungen der Kommission "Glaube und Kirche" können sich Frauen auf den Weltgebetstag vorbereiten und "Am Tisch der Religionen" teilnehmen und Interessantes aus den Weltreligionen erfahren. Das Thema Gesellschaft und Politik wird in der Mitgliederzeitschrift zur eigenen beruflichen Karriere abgearbeitet. Der Arbeitskreis "Junge Frauen" bietet Gesprächsabende und Bildungsveranstaltungen. Der Arbeitskreis "Film" zeigt vor Ort Spielfilme mit thematischer Einleitung.

Solibrot-Aktion fortsetzen

Die seit zehn Jahren in der Fastenzeit laufende "Solibrot-Aktion" wird fortgesetzt. In diesem Jahr wurden von 111 mitwirkenden Zweigvereinen 34 595 Euro erwirtschaftet. Der Diözesanverband plant eine "Herzkissenaktion" als Geschenke für verschiedene Kliniken für Brustkrebspatientinnen.

Info:

Frauenbund-Bezirk Kemnath-Stadt

  • Zweigvereine: 14
  • Bezirksleiterin: Rita König (neu)
  • Geistlicher Beirat: Pfarrer Sven Grillmeier
  • Turnus der Neuwahlen: alle vier Jahre
 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.