07.01.2020 - 12:43 Uhr
KulmainOberpfalz

SPD nominiert 18 Kandidaten

Mit Herz und Verstand sowie einem kräftigen Schuss Zuversicht geht der Kulmainer SPD-Ortsverband in die Kommunalwahl. 18 Kandidaten stellen sich bei der Kommunalwahl am 15. März.

Mit Zuversicht blicken Karin Braunschweig, Hans-Gerd Reindl, Michael Raß, Christine Bodner, Sybille und Gerd Bayer, Katrin Pittner, Hans Stiegler, Wolfgang Lorenz, Alfons Bayer, SPD-Kreisvorsitzende Brigitte Scharf, Edith König und Landratskandidat Thomas Döhler (von links) der Kommunalwahl entgegen.
von Arnold KochProfil

"Trotz unserem Tief und manchem Pessimismus haben wir wieder Aufwind und bei den Menschen wieder Fuß gefasst. Zu uns stoßen junge Leute und neue Mitglieder", erklärte SPD-Kreis- und Bezirksvorsitzende Brigitte Scharf im SV-Sportheim. Sie freute sich, dass der Ortsverband mit 18 Bewerbern zur Gemeinderats- und mit Vorsitzender Sybille Bayer und Michael Raß zur Wahl um die 50 Kreisratssitze antrete.

Die nach der Satzung stimmberechtigten vier SPD-Mitglieder bestimmten Thomas Döhler zum Wahlleiter und Thomas Schindler und Gabi Pittner als Wahlbeauftragte der SPD-Liste. Die Versammlung beschloss, insgesamt über eine vorbereitete Liste mit folgenden Bewerbern abzustimmen: 1. Hans-Gerd Reindl, 68 Jahre; 2. Sybille Bayer, 64; 3. Michael Raß, 48; 4. Katrin Pittner, 44; 5. Wolfgang Lorenz, 58; 6. Christine Bodner, 50; 7. Stefan Reindl, 23; 8. Karin Braunschweig, 58; 9. Bernhard Raß, 37; 10. Stefanie Reindl, 29; 11. Gerd Bayer, 69; 12. Cornelia Steinbruckner, 59; 13. Edmund Pittner, 70; 14. Maria Raß, 36; 15. Dieter Schmidt, 62; 16. Edith König, 69; 17 Johann Stiegler, 74; 18. Lothar Wagner, 78. Die Liste wurde einstimmig angenommen.

Sybille Bayer betonte, dass die Bewerberliste aus erfahrenen älteren und jüngeren Personen mit neuen Ideen bestehe sowie im Reißverschlussverfahren mit acht Frauen paritätisch aufgestellt worden sei. Sie forderte dazu auf, neue Vorschläge und Visionen einzubringen, um die notwendigen strukturellen Veränderungen in der Gemeinde und Gesellschaft zu bewältigen. Schwerpunkte in den nächsten sechs Jahren müssten bei der Modernisierung und Digitalisierung der Schule, beim Anbau der Kindertagesstätte, Leerstandmanagement im Ort, Abbau von Barrierehindernissen in öffentlichen Gebäuden und bei verkehrsreichen Fußgängerüberwegen gesetzt werden.

Hinzu kämen Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses Kulmain, Konkretisierung der Planung des Speckermühlplatzes, Ausbildungs- und Praktikumsplätze in der Verwaltung sowie Umweltschutz durch Anlegen von Blühstreifen auf öffentlichen Flächen. Hans-Gerd Reindl ergänzte die Ziele um neue Bauplätze, Wohnungsbau, mehr und rechtzeitige Information der Bürger, Belebung des Ortskernes und Überarbeitung von Bebauungsplänen und des Flächennutzungsplanes. Landratskandidat Thomas Döhler, Mitarbeiter des Büros von Landtagsabgeordneter Annette Karl, wünschte sich eine massive Verkleinerung und Zusammenfassung der aktuell 900 Förderprogramme. Anstatt der oft nicht nachvollziehbaren Gewährung von Stabilisierungshilfen sollten die Kommunen höhere Zuweisungen erhalten.

Zudem sollten sich die Landkreise nicht über die Kreisumlage, sondern direkt vom Freistaat finanzieren. Das Verfassungsrecht "Gleichwertige Lebensverhältnisse" müsse insbesondere beim Öffentlichen Personennahverkehr mittels flächendeckendem Verkehrsverbund und ortsnaher Schulen eingefordert werden.

Bei der Gesundheitsversorgung und beim Erhalt der Krankenhäuser sei verstärkt der Bund gefordert. Niederlassungsprämien für Arztstellen auf dem Land seien ein probates Mittel, dem Ärztemangel entgegenzuwirken.

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