13.06.2018 - 16:29 Uhr
KulmainOberpfalz

Warten auf Angebote

Die Kläranlage Witzlasreuth muss aufgerüstet und den neuen Anforderungen angepasst werden. Bei der ersten Ausschreibung der Baumeisterarbeiten geht aber nur ein nur Angebot ein.

von Bernhard KreuzerProfil

(bkr) Auch dieses eine Angebot hilft der Gemeinde nicht weiter. Aufgrund von Abänderungen konnte es nicht angenommen werden. Dennoch will die Kommune noch in diesem Jahr mit der Ertüchtigung der Kläranlage Witzlasreuth beginnen.

In der öffentlichen Gemeinderatssitzung vor einem Monat hatte Bürgermeister Günter Kopp von der gescheiterten Ausschreibung berichtet. Eine freihändige Vergabe soll nun das gewünschte Ergebnis bringen. Die Submission, das heißt die Öffnung der Angebote, erfolgt am 21. Juni. „Ich hoffe auf verwertbare Angebote“, wünschte sich der Rathauschef in der Sitzung am Dienstag. Dabei genehmigten die Räte das dazu erforderliche Baugesuch. Corinna Reinhart vom Bauamt erläuterte: „Die Kläranlage Witzlasreuth ist zukünftig für weitergehende Anforderungen zu betreiben. Um die geforderten Ablaufwerte sicherstellen und die Einhaltung der Anforderungen an den Gewässerschutz gewährleisten zu können, sind einige Umbau- und Neubaumaßnahmen erforderlich.“

Zu den Maßnahmen gehören der Neubau eines Nachklärbeckens und eines Geräteschuppens als Standort für die erforderlichen Gebläse der Phosphorfällung und der elektrischen Unterverteilung. Für den Gewässerschutz des Witzelbachs ist die Errichtung einer Regenrückhaltung nötig. Kopp unterrichtete darüber hinaus über die bereits erteilten Aufträge für die Lieferung der Elektronik der Kläranlage an die Firma WWU Umwelttechnik, Ebnath, für 58895 Euro und der Maschinentechnik an die Firma SHM in Waldsassen zum Angebotspreis von 176607 Euro.

Das Gremium bestellte Kathrin König, Geschäftsleiterin der Gemeindeverwaltung, zur Datenschutzbeauftragten. Die Datenschutzgrundverordnung der EU verpflichte die Kommune dazu, führte Kopp zu dem Tagesordnungspunkt aus. König selbst erläuterte die neue Rechtslage. Sie wird sich auch künftig im Heimatboten und im Internetauftritt der Gemeinde bemerkbar machen. Zu der von Sybille Bayer, SPD, geforderten Aufklärungsversammlung für die Vereine, versicherte sie, dass diese zu einer Veranstaltung eingeladen werden, wenn entsprechendes Informationsmaterial vorliegt.

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