05.04.2020 - 10:29 Uhr
KulmainOberpfalz

Wintersportabteilung des SV Kulmain trifft's doppelt

Kein Schnee und jetzt auch noch die Corona-Pandemie. Die Wintersportabteilung des SV Kulmain trifft's im letzten Halbjahr doppelt. Die Verantwortlichen hoffen wenigstens auf gemeinsame Trainingseinheiten im Sommer.

Ein Bild aus vergangenen Tagen: Die SV-Wintersportabteilung organisierte im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde einen erlebnisreichen Tag am Steinberger See.
von Arnold KochProfil

Auch die sportlich Aktiven der Wintersportabteilung des SV Kulmain treffen zum einem der miese Skiwinter, zum anderen die Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie besonders hart. Neben dem schneelosen Skiwinter fehlt den Sportlern jetzt die Gemeinschaft und der Sport - egal ob Individual- oder Mannschaftssport. "Der Wahnsinn, was uns damit alles fehlt", stellen die Vereinsverantwortlichen fest.

Ski-Urlaube fielen ins Wasser

So erinnern sich die Wintersportler bei ihrem Saisonabschluss mit Wehmut an das abgelaufene Sportjahr. Mit einer hervorragend besuchten Skigymnastik startete die SV-Wintersportabteilung unter neuer Führung im Oktober. Gut vorbereitet war das Wintersportteam um neuen Spartenleiter Stephan Vetter auf eine Vielzahl von geplanten Aktivitäten. Skitage, Winterwanderungen, Skikurse für Kinder und Fortgeschrittene füllten den Kalender in den Wintermonaten. Allerdings fiel wegen des fehlenden Schnees im Fichtelgebirge buchstäblich fast das gesamte Wintersport-Programm ins Wasser. Ski-Glück hatten noch jene Skifahrer, die die SV-Skifreizeit in Südtirol im Februar genießen konnten. Anschließend war für alle geplanten Ski-Urlaube in Südtirol definitiv Schluss.

Dennoch war es ein ereignisreiches Jahr für die Sparte, berichtet Spartenleiter Stephan Vetter. Im Januar 2019 nahmen vier SV-Wintersportler erstmals am 38 Kilometer langen Chiemgau-Team-Trophy, einem Volks-Langlauf, teil. Die Sparte beteiligte sich an der Kegel-Gemeindemeisterschaft mit zwei Mannschaften. Für das kommunlae Ferienprogramm organisierte die Sparte ein Wasserski- und Wakeboard-Erlebnis am Steinberger See bei Wackersdorf. 19 Kindern nahmen teil.

Hoffnung auf Normalmodus

Ein fester Termin war für die radbegeisterten Wintersportler der Freitagabend ab Mai. Regelmäßig traten die Sportler in die Pedale und erkundeten die Heimat rund um Kulmain bis zur Kösseine. Ziele waren etwa der Oberpfalzturm oder der Fichtelsee. Ob dieses Angebot auch heuer stattfinden kann, ist aufgrund der Coronakrise noch ungewiss. Die Herbstwanderung führte zum 972 Meter hohen Nusshardt mit wunderschönem Blick ins Fichtelgebirge.

Ab Mitte Oktober startete die Skigymnastik in der Kolping-Turnhalle in Immenreuth. Für die Durchführung zeichneten die Übungsleiter Olivia Reger, Michael Scherm, Thomas Reger und Stephan Vetter verantwortlich. Rund 40 Teilnehmer kamen jeweils in die Gruppenstunden. Leider schloss die Wintersportsaison 2019/2020 mit dem traditionellen Skibasar im November enttäuschend früh.

Die Skiabteilung hofft auf baldiges Umschalten in den gesellschaftlichen und sportlichen Normalmodus. Die Aktiven warten auf den Start für die gemeinsamen Trainingseinheiten im Sommer.

Spartenleiter Stephan Vetter blickt beim Saisonabschluss auf viele Aktionen im vergangenen Jahr zurück.
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