Zahlreiche Gratulanten hatten sich eingefunden, um Ingo Illers zu gratulieren. Bürgermeister Walter Schauer und Feuerwehrkommandant Andreas Held schilderten das erfüllte Leben des Jubilars. Am 9. November 1939 kam er in Bremen auf die Welt. Als die Stadt im Zweiten Weltkrieg bombardiert wurde, floh die Mutter mit dem Dreijährigen nach Kulz. Der Vater fiel im Krieg, und 1949 verehelichte sich Mutter Meta mit Alois Kramer aus Kulz.
Im Dorfleben hat sich Ingo Illers rasch eingebunden. Unter anderem wirkte er bei 29 Theateraufführungen von Landjugend und Feuerwehr mit. Vor allem die Feuerwehr, in die er 1957 mit 18 Jahren eingetreten ist, liegt ihm am Herzen. Er wurde Maschinist und war ab 1971 über 27 Jahre als Kommandant im Amt. Zum Ende seines aktiven Dienstes wurde Illers zum Ehrenkommandanten ernannt. Unter seiner Ägide legte die Truppe zahlreiche Leistungsabzeichen ab, darunter auch eine Damen- und Jugendgruppe. Für seinen enormen Einsatz erhielt er zahlreiche Auszeichnungen.
Ingo Illers wäre gerne Berufssoldat geworden. Doch weil der Vater im Krieg ums Leben kam, war das seiner Mutter nicht recht. Er war Steinhauer in Prackendorf, bei der Firma Rappl/Huber tätig, und von 1982 bis '87 als Gemeindearbeiter beschäftigt.
Zum Altersjubiläum übermittelten ihrem Ehrenmitglied auch die Vorsitzenden der Soldaten- und Kriegerkameradschaft Kulz und der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Thanstein ihre Glückwünsche. Beim Schützenverein „Wildschütz“ Prackendorf war Ingo Illers zehn Jahre Jugendleiter und führte den Verein durch schwierige Zeiten. Drei Mal in Folge holte er sich den Titel des Schützenkönigs.













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