Lauterhofen
07.09.2026 - 16:18 Uhr

Gefahrgut-Lkw mit Bleibatterien löst auf A6 bei Alfeld Feuerwehreinsatz aus

Aus dem Anhänger eines Gefahrgut-Lasters ist am Montagmittag auf der A6 zwischen Alfeld und Sulzbach-Rosenberg plötzlich Rauch aufgestiegen. Feuerwehr und ein Gefahrgut-Trupp der Polizei rückten an, die rechte Fahrspur war gesperrt.

Wegen eines mit bleihaltigen Autobatterien beladenen Gefahrgut-Lkw, dessen Ladung zu kokeln begann, ist es auf der A6 zwischen Alfeld und Sulzbach-Rosenberg zu einem Feuerwehreinsatz gekommen. Symbolbild: Julian Stratenschulte/dpa
Wegen eines mit bleihaltigen Autobatterien beladenen Gefahrgut-Lkw, dessen Ladung zu kokeln begann, ist es auf der A6 zwischen Alfeld und Sulzbach-Rosenberg zu einem Feuerwehreinsatz gekommen.

Das ist nochmal gut gegangen: Auf der A6 zwischen den Anschlussstellen Alfeld und Sulzbach-Rosenberg ist es am Montag, 7. September, zu einem Vorfall mit einem Gefahrgut-Lkw gekommen. Der Laster sei in Fahrtrichtung Tschechien unterwegs gewesen und habe in seinem Auflieger Autobatterien transportiert, informiert Anja Kühnert von der Verkehrspolizei Amberg auf Nachfrage. Die Oberkommissarin weiter: "Die Ladung hat zum kokeln angefangen, aber es gab keinen richtigen Brand."

Der Notruf sei um 11.18 Uhr in der Leitstelle eingegangen. Daraufhin rückten neben der Verkehrspolizei und der Autobahnmeisterei die Feuerwehren Alfeld, Lauterhofen und Neumarkt aus. Weil in den Autobatterien auch viel Blei enthalten ist, wurde außerdem auch der Gefahrgut-Trupp des Polizeipräsidiums Oberpfalz hinzugerufen, um mögliche Auswirkungen auf die Umwelt zu prüfen.

Hier kann Oberkommissarin Anja Kühnert aber Entwarnung geben. "Die Umwelt wurde nicht belastet, der Lkw war vorschriftsgemäß beladen und gesichert." Warum die Bleibatterien plötzlich zu rauchen begonnen haben, das stehe noch nicht fest, heißt es von der Verkehrspolizei Amberg. "Vermutlich hat es einen technischen Defekt gegeben." Laut Kühnert habe die Feuerwehr den Lkw von der Autobahn und bis zu einem Entsorgungsfachunternehmen begleitet – um sofort eingreifen zu können, sollte die Ladung erneut zu kokeln beginnen oder sogar Feuer fangen. Das sei aber nicht mehr der Fall gewesen.

Die rechte Spur der Autobahn war bis 12.45 Uhr gesperrt, danach konnte der Verkehr wieder ohne Einschränkungen fließen.

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