So viele große Fahrzeuge stehen selten am Dorfplatz von Lehendorf bei Etzelwang wie am vergangenen Samstag, als die dortige Feuerwehr zu ihrem Fest einlud. Ein Tanklöschfahrzeug der FF Hartmannshof, ein Einsatzfahrzeug des Technischen Hilfswerks und Fahrzeuge des BRK Amberg-Sulzbach reihten sich am Dorfmittelpunkt ein. Eine Hüpfburg für die Kinder, das Feuerwehrgerätehaus und das Zelt mit Verpflegungsstation rundeten den Festplatz ab.
Informationen über die Arbeit und Einblick in die Ausstattung mit Hilfsgeräten bei den großen Fahrzeugen des Technischen Hilfswerks und der Hartmannshofer Feuerwehr fanden reges Interesse bei den zahlreichen Festbesuchern. Mit Spannung wurden die Vorführungen der Hundestaffel des Bayerischen Roten Kreuzes Amberg-Sulzbach verfolgt. Sie demonstrierten das Auffinden verletzter Personen durch die Vierbeiner und überzeugten mit verschiedenen Gehorsamsübungen. Damit die Gäste nicht durch Hunger oder Durst von den Darbietungen abgelenkt wurden, stand ein fleißiges Team der Feuerwehr den ganzen Tag am Grill, bot Kaltgetränke sowie Kaffee und Kuchen an. Musikalische Unterhaltung steuerten die Jungen Spitzboum bei. Ein gelungenes Rundumangebot, das vielen Gästen einen angenehmen und informativen Aufenthalt am Dorfplatz in Lehendorf garantierte.
Der Freiwilligen Feuerwehr Lehendorf ist es ein Anliegen, nicht nur Brände zu löschen, sondern bei Verkehrsunfällen und Naturkatastrophen zu Schaden gekommenen Mitmenschen zu helfen. Da gelegentlich auch Verletzungen mit Lebensgefahr drohen, nahm die Wehr die Gelegenheit wahr, die finanzielle Förderung durch den Landkreis Amberg-Sulzbach bei der Beschaffung eines Defibrillators zu nutzen. Die Förderung deckt einen Teilbetrag. Den Rest finanzieren die drei Lehendorfer Vereine, die Freiwillige Feuerwehr, die Peterhofkegler und der Lehentaler Heimatverein. Bürgermeister Roman Berr lobte diese humane Aktion. Durch die Spendenbereitschaft der Vereine sind der Gemeinde Etzelwang bei der Anschaffung des Defibrillators keinerlei Kosten entstanden. Der Defibrillator ist im Buswartehäuschen angebracht und somit für jedermann zugänglich. Die Feuerwehr sieht in Kürze eine Einweisung in die Nutzung dieses wertvollen Hilfsgerätes vor.














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