Denn auch die Anwohner der zu räumenden Straßen müssten ihren Teil dazu beitragen, dass alles reibungslos funktioniert. Bürgermeister Johann Burger bat Lippert, der im Auftrag der Gemeinde im Winterdienst unterwegs ist, um einige erklärende Worte.
Bisher sei er erst einmal gefahren, so Lippert mit einem Verweis auf die bislang milden Temperaturen. Für die nächsten Wochen bat der Fahrer aber darum, dass sein Job nicht unnötig erschwert wird. Ein Thema waren in die Straße hängende Sträucher: Diese müssten zurückgeschnitten werden. Weiter kritisierte Lippert, dass besonders in Themenreuth geparkte Autos den Winterdienst erschwerten. "Wenn ich dort mit dem Schneepflug komme, müssen diese Autos weg sein, sonst komme ich nicht durch." Weiter verwies Lippert darauf, dass die Salzstreuung auf dem niedrigsten Level erfolgt. Ansonsten gebe es keine Beeinträchtigungen. Die Diskussion um die Errichtung eines Buswartehäuschen im Ortsteil Münchsgrün wurde auf Antrag von Martin Teubner (CSU) in den nichtöffentlichen Teil verlegt. Anlass dafür war die Auftragsvergabe und die Kostenangebote der teilnehmenden Firmen.
Einstimmig gebilligt wurde der Abschluss des Konzessionsvertrags mit dem Bayernwerk. Der bisherige Vertrag endet am 31. Dezember 2022. Bei der Neuausschreibung hatte sich das Bayernwerk als einziges Versorgungsunternehmen beworben und erhielt jetzt auch den Zuschlag. Der neue Konzessionsvertrag läuft dann bis Ende 2042.
Hungerlohn für Wahlhelfer
Als Wahlleiterin zur Kommunalwahl wurde Roswitha Fachtan bestellt, Stellvertreterin ist Rita Scherm. Wie schon 2014 erhalten die Wahlhelfer für den Sonntag und Montag 30 Euro und eine Brotzeit, bei einer Stichwahl ebenso. Michael Wohlrab (Freie Wähler) nannte die 30 Euro einen Hungerlohn und forderte mehr Anerkennung. Als Beispiel nannte er 50 Euro. Alois Männer (CSU) sagte: "Wahlhelfer ist eine ehrenamtliche Aufgabe". Am Ende waren sich alle einig, die Zustimmung erfolgte einstimmig. In der Diskussion brachte Max Ernstberger (CSU) das Brandschutzgutachten von 2017 für das Pfarr- und Jugendheim ins Gespräch. Details will der Bürgermeister mit dem Architekten klären.
Bischof kommt vor 2023
Burger berichtete vom Bischofsbesuch in Wernersreuth;
bei dieser Gelegenheit habe er, Burger, Voderholzer für 2023 zum Kirchenjubiläum eingeladen. "So lange warten wir nicht, ich komme eher", habe der Bischof geantwortet. Nun will Burger den Bischof zum Abschluss der Sanierung des Pfarr- und Jugendheims im kommenden Jahr einladen. Letztmals sei 1952 ein Bischof in Leonberg gewesen, hieß es.
Eingegangen ist der Zuwendungsbescheid des ALE Tirschenreuth für die Sanierung des Imkerhauses. Demnächst werden die Gewerke ausgeschrieben. Der Imkerverein solle das Haus bis Ende Januar ausräumen; die Sanierung soll in gut einem Jahr beendet sein.





















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