Leonberg
21.10.2026 - 15:48 Uhr

Studierende entwickeln Konzepte für leerstehende Schulhäuser

Architektur-Studierende der OTH Regensburg arbeiten an der Umnutzung leerstehender Schulhäuser in der Oberpfalz. Ziel ist die Schaffung von Künstlerkolonien.

Rund 120 Architektur-Studierende der OTH Regensburg beschäftigen sich im aktuellen Semester mit der Frage „Was geht auf dem Land?“. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz untersuchen sie die Umnutzung leerstehender Schulhäuser in Etzelwang, Leonberg und Treffelstein. Ziel ist es laut einer Pressemitteilung des ALE, diese Gebäude in Künstlerkolonien zu verwandeln, die sowohl Lebens- als auch Arbeitsräume bieten.

Die Studierenden unter der Leitung der Professoren Christophe Barlieb, Markus Emde und Andreas Müsseler sollen herausfinden, wie die Schulhäuser zu einer kleinen Künstlerkolonie mit Verbindungen zur Dorfgemeinschaft entwickelt werden können. Dabei stehen Fragen im Mittelpunkt, wie die Architektur zur Schaffung von Kommunikations- und Arbeitsflächen beitragen kann.

Im Rahmen des Projekts haben die Studierenden die Schulhäuser besucht und Gespräche mit den Verantwortlichen geführt. Die Ergebnisse ihrer Arbeit werden am Semesterende in Form von Skizzen, Plänen und Modellen präsentiert, sowohl an der Hochschule als auch in den beteiligten Kommunen.

Das Semester wird von Prof. Lisa Yamaguchi mit dem Thema „Stadt- und Dorfmorphologie“ begleitet. Ziel ist es, den Ort in seiner Geschichte und Struktur zu verstehen und daraus eigenständige Entwürfe zu entwickeln. Die Zusammenarbeit zwischen der OTH Regensburg und dem ALE Oberpfalz soll langfristig junge Architekten für den ländlichen Raum begeistern.

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