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19.05.2021 - 11:07 Uhr
Oberpfalz

"Lernen ist wie Rudern gegen den Strom, sobald man aufhört, treibt man zurück"

Diese Einstellung teilt auch der 22-jährige Schwandorfer Johannes Dirmeier. Seit Oktober studiert er in einem berufsbegleitenden Master-Programm der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden.

Vom Know-how der Hochschule profitieren auch Berufstätige und deren Arbeitgeber: Johannes Dirmeier nutzt das Angebot von OTH Professional.
von Reiner Wittmann Kontakt Profil

ONETZ: Wenn Menschen mitten im Leben, mitten im Beruf stehen - warum sollten sie dann (noch einmal) studieren?

Johannes Dirmeier: Ich denke, diese Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen und sein eigenes „Warum“ finden. Hier finde ich das Zitat des chinesischen Philosophen Laozi passend: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom, sobald man aufhört, treibt man zurück.“ Gerade in einer Welt, in der Technologien und Herausforderungen immer schnelllebiger werden, sind wir als Menschen gefragt, mitzuhalten und aktiv mitzugestalten, um die Entwicklung positiv zu beeinflussen. Ein Master-Studium ist bestens dafür geeignet, sich in seinem Fachgebiet weiterzubilden und damit das passende Rüstzeug für anstehende Herausforderungen und Verantwortung im Beruf zu erlangen. Wenn man sich sein „Warum“ beantworten kann, dann braucht man sich bezüglich Motivation keine Sorgen mehr machen.

ONETZ: Beruf, Familie und ein aktives Privatleben sind oft schon sehr fordernd. Dann noch nebenbei ein Studium. Kann das überhaupt klappen?

Johannes Dirmeier: Tatsächlich geht das berufsbegleitende Studium mit einigen Entbehrungen im Privatleben einher – doch welches lohnenswerte Ziel fordert das nicht? Zeit für Familie, Freunde und Hobbys werden seltener, dafür aber umso wertvoller. Wenn man sich dies schon vor Studienbeginn bewusst macht und, wie in meinem Fall, Partner und Familie einem den Rücken freihalten, dann klappt das mit Sicherheit. An dieser Stelle möchte ich auch die Unterstützung durch meinen Arbeitgeber „Rödl & Partner“ dankend hervorheben. Denn in meinem Studiengang kann man nur durch eine Reduzierung der Arbeitsstunden während der Studiensemester den Spagat zwischen Arbeit und Studium erfolgreich hinbekommen. Andere Studiengänge sind auch neben einer Vollzeit-Berufstätigkeit studierbar.



ONETZ: Was sind die Motive der Studierenden, sich einzuschreiben?

Johannes Dirmeier: Da wird jeder Studierende seine eigenen persönlichen Motive haben. Letztendlich wird es jedoch im Kern bei den meisten das Verlangen sein, „mehr“ bewirken zu können. In unserer Gesellschaft ist ein erfolgreiches Studium meist die Grundvoraussetzung für bestimmte Positionen und Tätigkeiten. Wer sich hier als Persönlichkeit erfolgreich einbringen will, braucht eben meist erst das nötige Fundament, was einem der Master-Studiengang mitgibt.

ONETZ: Hochschulen mit immer spezielleren Angeboten (für Berufserfahrene) gibt es viele. Worin unterscheidet sich die OTH Amberg-Weiden von den anderen?

Johannes Dirmeier: Ich durfte die OTH Amberg-Weiden schon während meines Bachelorstudiums kennen- und schätzen lernen. Herr Professor Dr. Dommermuth hat mit seiner Expertise und den praxisnahen Vorlesungen schon damals meine Leidenschaft zum Thema Steuern geweckt. Ich wusste somit schon früh, dass ich auch einen Master in diesem Studiengang machen wollte. Natürlich habe ich mich auch bei anderen Hochschulen informiert. Letztendlich fiel meine Entscheidung jedoch guten Gewissens auf diese Hochschule. Ausschlaggebend war für mich zum einen die positive menschliche Erfahrung mit der Hochschule schon während des Bachelors. Zum anderen der einzigartige Master-Studiengang im Steuerrecht, mit welchem man gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlägt: Master-Abschluss (LL.M), gezielte Vorbereitung auf das Steuerberaterexamen sowie die hierfür relevante zweijährige Berufserfahrung. Möglich macht das die erfolgreiche Kooperation mit „Steuerlehrgänge Dr. Bannas GmbH“. Der gesamte Master wird von hochkarätigen praxisnahen Dozenten, wie beispielsweise Richter des Finanzgerichts, Strafverteidiger, ehemalige Betriebsprüfer oder Kanzleiinhaber, begleitet. Man merkt, dass die OTH alles gibt, um ihre Studierenden bestmöglich auf die anstehenden Herausforderungen im Berufsalltag vorzubereiten. So ist in meinem Studiengang die Teilnahme am Steuerberaterexamen schon wenige Monate nach Masterabschluss vorgesehen.

ONETZ: Wie fühlt sich denn so ein Studium an der OTH Amberg-Weiden an?

Johannes Dirmeier: Super! Man fühlt sich an der OTH Amberg-Weiden sehr gut aufgehoben. Sei es im direkten fachlichen Austausch mit den Professoren oder bei organisatorischen Themen. Alle Mitarbeiter geben ihr Bestes, um ihre Studierenden zu fördern und zu begleiten. Eine vertraute Studienatmosphäre und Menschen, auf die man zählen kann! Man fühlt sich hier nicht als einer von vielen, sondern als Teil eines aufgeschlossenen und vertrauten Netzwerks.

ONETZ: Wie kann man sich den Ablauf eines Studiums in der Praxis vorstellen - jeden Abend in den Hörsaal?

Johannes Dirmeier: Nein, das ist von der Hochschule sehr gut organisiert und ein bedeutender Grund, weshalb ich mich für diese OTH entschieden habe. In meinem Studiengang finden die Vorlesungen ganztägig von Donnerstag bis Samstag statt. So kann man sich Montag bis Mittwoch ganz auf seine Arbeit konzentrieren. In den Semesterferien – insgesamt drei Monate im Jahr – kann man dann Vollzeit arbeiten. Meines Erachtens ein System, welches Arbeit und Studium bestmöglich vereint.

ONETZ: Welche Perspektiven bieten sich für Absolventen?

Johannes Dirmeier: Die Perspektiven werden wohl von den persönlichen Zielen eines jeden Absolventen abhängig sein. Definitiv bietet der Master-Abschluss eine wichtige Basis für alle weiteren geplanten beruflichen Schritte und ist mit Sicherheit lohnenswert.

Info:
  • Lernen und studieren "neben der Arbeit", dazu gibt es an der OTH Amberg-Weiden zahlreiche Angebote. Gebündelt werden die Aktivitäten von OTH Professional. OTH Professional steht für berufsbegleitende Weiterbildung auf Hochschulniveau. Berufstätige können das Studienangebot modular nutzen, offene Kurse auch ohne Hochschulzugangsberechtigung belegen und so anwendungsbezogenes akademisches Wissen unkompliziert in den betrieblichen Alltag tragen. Selbst die individuellen Bedürfnisse einzelner Unternehmen lassen sich durch maßgeschneiderte Programme abdecken.

Neugierig geworden? Dann am besten beim Online-Info-Abend von OTH Professional vorbeischauen: am Mittwoch, 9. Juni 2021, ab 18 Uhr - für alle, die sich für Weiterbildung auf Hochschulniveau interessieren. Hier gibt es mehr Infos dazu...

 

 

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