17.06.2021 - 09:10 Uhr
Letzau bei TheisseilOberpfalz

Der alte Mercedes wird ersetzt: Neues Auto für Edeldorfer Wehr

Die Feuerwehr Edeldorf braucht ein neues Auto. 37 Jahre ist der Mercedes alt. Seine Rostlöcher spachteln die Feuerwehrleute seit Jahren so geschickt zu, dass man ihm sein Alter nicht ansieht.

Das Tragkraftspritzenfahrzeug der Feuerwehr Edeldorf hat 37 Jahre auf dem Buckel. Ersatzteile sind nur noch schwer zu beschaffen. Der Gemeinderat stimmt daher dem Kauf eines neuen Autos zu.
von Gabi EichlProfil

Der Gemeinderat Theisseil stimmt dem Kauf eines neuen Feuerwehrautos für die Feuerwehr Edeldorf zu. Akut geworden sei die Situation, weil sich inzwischen Ersatzteile nur noch schwer oder gar nicht mehr beschaffen ließen, erläutert Bürgermeisterin Marianne Rauh dem Gremium. Dass die Feuerwehr Edeldorf ein Auto braucht, steht für den Gemeinderat außer Frage. Und es soll wieder ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) werden wie das bisherige. Kreisbrandrat Marco Saller befürwortet die Neuanschaffung ohne Wenn und Aber, er hält die Anschaffung gar für dringend; Rauh verliest eine entsprechende Stellungnahme Sallers.

Die Edeldorfer Wehr zählt aktuell 41 aktive Feuerwehrleute. Gerungen wird im Moment noch um einen Standort für ein neues Feuerwehrhaus, aber das ist ein anderes Thema. Laut Rauh ist eine Förderung in Höhe von etwas mehr als 24.000 Euro für den Kauf eines neuen Fahrzeugs möglich. Der SPD-Sprecher Josef Herrlein fragt, ob es bei der bisher üblichen Finanzierung bleibt, wonach auch die Feuerwehr ein Drittel der Kosten übernimmt. Rauh sagt, sie habe diesbezüglich schon mit der Feuerwehr gesprochen.

Die Bürgermeisterin informiert die Gemeinderäte über die jüngste Verkehrsschau. Entscheidendes Ergebnis ist die ab sofort gültige Rechts-vor-links-Regelung auch in den Ortsteilen Wilchenreuth und Roschau.

Florian Neumann (CSU) gibt eine Anregung aus Edeldorf weiter, der zufolge die Dorfbewohner darauf hinwiesen, dass die Beschränkung auf 70 km/h bis zum Ortsschild gelten solle. Rauh erwidert, die Polizei sehe keine Notwendigkeit für eine solche Maßnahme; das Thema sei schon mehrfach zur Sprache gekommen. Dasselbe gelte für die von manchen Dorfbewohnern gewünschte Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30 auf der Durchfahrtsstraße.

In Wilchenreuth hat Rauh bei der Verkehrsschau angeregt, die Durchfahrtsstraße wegen deren schlechtem Zustand ganz zu sperren und bis zur Sanierung nur noch für Anlieger frei zu geben, dies habe die Polizei aber abgelehnt.

In Harlesberg wird der Weg Flurnummer 237 (Gemarkung Roschau) gesperrt, er ist künftig nur noch für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr frei.

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