29.06.2020 - 14:04 Uhr
Letzau bei TheisseilOberpfalz

Große Pläne für den Naturgarten

Das freut Unkraut zupfende Omas und Kinder, die mit Steinen Beete umranden: Martina Heimann und Beate Spickenreuther bleiben Kinder- und Jugendbeauftragte der Gemeinde. Und sie haben Pläne für den Naturgarten am Ende der Hochstraße.

Der Naturgarten am Ende der Hochstraße ist das Aushängeschild der Kinder- und Jugendbeauftragten Martina Heimann und Beate Spickenreuther, die vom Gemeinderat in ihren Ämtern bestätigt wurden.
von Gabi EichlProfil

Der Zweite Bürgermeister Karl Völkl sagt in der Gemeinderatssitzung, es sei höchst erfreulich, dass beide Frauen bereit seien, ihre erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. Die Gemeinde werde sie nach Kräften unterstützen. Geplant sei unter anderem ein Wasseranschluss für den Naturgarten. Den Worten Spickenreuthers zufolge hat die Pandemie die Arbeiten am Garten sehr eingeschränkt, aber es sei dennoch viel geschehen (die Oberpfalzmedien berichteten). Im Sommer seien über die Aktivität im Garten hinaus verschiedene Veranstaltungen im Freien geplant.

Dorferneuerung Roschau: Völkl informiert über den Stand der Dinge. Die Baufirma Hartinger habe mit dem Abtrag des Oberbodens begonnen und werde nun die Stichstraße in Angriff nehmen. Zum Thema Wasserleitung hätten im Wasserzweckverband erste Gespräche stattgefunden; er, Völkl, gehe davon aus, dass die Dorferneuerung durch das Thema nicht behindert werde.

Sein Einvernehmen erteilt der Gemeinderat folgenden Bauanträgen: Einfamilienwohnhaus mit Garage und Carport in der Straße Im Kirchsteig 3 und Schaffung von zusätzlichem Wohnraum über der Garage sowie Bau einer Dachterrasse im Fliederweg 3. Der erste Bauantrag im Baugebiet „Kirchberg 1“ weicht wegen einer Auffüllung des Terrassenbereichs von 2,50 Meter vom Bebauungsplan ab; da die Auffüllung aber straßenabgewandt und auch nur teilweise erfolgen soll, stimmt der Gemeinderat den Plänen der Bauherren zu.

Spannendes Projekt mit den Kinder- und Jugendbeauftragten

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Junges Trio betreut Hompepage

Die Homepage der Gemeide, die bisher vom Vereinskartellvorsitzenden Robert Spickenreuther betreut wurde, geht in die Hände von drei jungen Leuten über, wie Völkl sagt. Die Homepage existiere nun seit zehn Jahren; es freue ihn sehr, dass drei junge Leute nun die Sache in die Hand nähmen.

Thema Süd-Ost-Link: Völkl spricht von einem „Kampf gegen Windmühlen“. Die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft hätten die MdBs Albert Rupprecht und Uli Grötsch angeschrieben. Er bezweifle, dass hier allzu viel auszurichten sei, versichert aber: „Wir werden nichts unversucht lassen.“ Der Korridor der möglichen Leitung berühre die Gemeinde deutlich an verschiedenen Stellen; die Ortsteile Wilchenreuth und Edeldorf seien stark betroffen.

"Schlimmer geht´s nicht"

Der SPD-Sprecher Josef Herrlein bringt die Mäharbeiten des Bauhofs in der Hochstraße zur Sprache. Dort sei alles niedergemäht worden, vom Mohn bis zum Ameisenhaufen. Herrlein spricht von einer „Flurbereinigung der anderen Art“ und sagt wörtlich: „Schlimmer geht´s nicht.“ Das sei das „genaue Gegenteil“ von Dorferneuerung.

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