09.04.2019 - 11:39 Uhr
Letzau bei TheisseilOberpfalz

Theatergruppe Letzau übt für Premiere

Das Lustspiel in drei Akten "Eine verhängnisvolle Nacht" formt sich zu einem Theaterstück mit Heiterkeit und Überraschungen. Die Theaterproben laufen, es sind für die Akteure der Theatergruppe Letzau nur mehr zwei Wochen Zeit.

Proben und üben, auswendig lernen und die Einsätze abstimmen, das ist für die Laiendarsteller der Theatergruppe Letzau im Vorfeld wichtig, damit zur Premiere alles sitzt.
von Rita KreuzerProfil

Zeit für die Feinheiten, wie Einsatz, Gestik und Pointen. Die Übungstexte, die Abstimmung auf der Bühne, die Handlung und das Bühnenbild sitzen. Die Verantwortlichen um Vorsitzenden Günter Horn hatten sich Gedanken gemacht, es läuft gut. Heuer bemühten sich die Laiendarsteller zum Stück „Eine verhängnisvolle Nacht“. Und es sind wieder einige verwirrende und zu verwechselnde Handlungen eingebaut, neun Laienschauspieler stehen heuer auf der Bühne im Gemeindesaal.

Die Regie hat Günther Horn übernommen, das Bühnenbild gestalteten Georg Forster und Stefan Scheuffler. Sie richteten ein gemütliches Wohnzimmer mit Sofa und zwei Sesseln mit Clubtischchen und einem großen Schrank ein. Gegenüber steht eine große Truhe, in der auch ein Mensch Platz hat. Für die Technik zeichnen Josef Heil und Christian Uschold verantwortlich, sie arbeiten im Hintergrund. Natürlich hat Jutta Völkl als Souffleuse auch noch einiges zu tun. Die Maske übernehmen Rita Eger, Karin Adam und Stephanie Schubert.

Der Inhalt des Stücks hat es in sich: Wow, was war das für eine Nacht. Die beiden Lokalpolitiker Toni Singer, gespielt von Günter Horn, und Michl Pfund (Markus Uschold), sind Tonis Spezl und sie feiern. Sie wachen nach einer reichlich durchzechten Nacht im „Erotiktempel“ aus ihrem Tiefschlaf auf. Der Tag beginnt jedoch mit einem Albtraum, der die beiden um ihre Ehre und vor allem um ihre Ehe bringen kann, denn plötzlich will sich die Tänzerin Olga (Elisabeth Neumann) bei Toni einquartieren. Die Polizei ist im Haus und der üble Ganove Mario Brutelli (Michael Schwägerl) will Geld aus Spielschulden mit Waffengewalt eintreiben. Nebenher nervt die immer im verfänglichsten Augenblick aufkreuzende Nachbarin Silvia (Hildegard Eger), die es als ihre Aufgabe betrachtet, alle Neuigkeiten sofort unter die Leute zu bringen. Aller Turbulenzen ungeachtet setzt Tonis Frau Frieda (Waltraud Balk) alle Hebel in Bewegung, um „Frau Landrat“ zu werden. Die Gemeindeangestellte Susi Kern (Stephanie Schubert) dagegen will nur eines: Das Toni anvertraute Geld aus der Gemeindekasse muss wieder her. Einschreiten wird auch Polizist Kurt Kanter (Florian Neumann). Journalistin Karla Kolumna (Kathrin Forster) wittert eine sensationelle Story.

Info:

Aufführungen

Premiere ist am 26. April, weitere Vorstellungen am Samstag und Sonntag, 27. und 28. April, sowie am Freitag und Samstag, 3. und 4. Mai, im Gemeindehaus. Beginn ist jeweils um 19.45 Uhr. Kartenvorverkauf bei Melanie und Torsten Kaiser von 18 bis 20 Uhr unter Telefon 0151/17933847.

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