20.01.2020 - 10:19 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

Baugebiete sind die Zukunft

Das Leuchtenberger Pfarrheim war beim Neujahrsempfang voll besetzt. Bürgermeister Anton Kappl blickt auf 2019 zurück und spricht kommende Projekte an.

Bürgermeister Anton Kappl spricht beim Neujahrsempfang über die Weiterentwicklung der Marktgemeinde.
von Ernst FrischholzProfil

Unter den Ehrengästen waren Josef Schönwetter vom „Freundeskreis Leuchtenberg“ aus Eichstätt oder Bürgermeister Jochen Markert aus Grünsfeld in Baden-Württemberg. Was Kappl aber besonders freute, waren die vielen Vereinsvertreter und Bürger der Marktgemeinde sowie die hauseigene Musikgruppe, die Geschwister Baier aus Wittschau.

Kappl hakte am Sonntagvormittag zunächst erfolgreiche Projekte ab. Alle Gemeindeteile haben schnelles Internet. Ein großer Brocken war der Neubau der Straße von Michldorf nach Kleinpoppenhof. Die Feuerwehr Lerau ist glücklich über ihr neues Feuerwehrauto. Dies waren große Investitionen ohne Kredit. Kappl erwähnte bei allem auch die Arbeit der Verwaltung, die personell in Führungspersonen neu, ihm zur Seite steht.

Primär richtete der Gemeindechef aber den Blick auf 2020 und darüber hinaus. Das Straßennetz mit seinen 70 Kilometern fordere wie jedes Jahr. Die Versorgung der Bürger steht auch ganz oben. Punktuell hier die Erneuerung der Wasserversorgung Lückenrieth. Baugebiete sind die Zukunft für Kappl. "Junge Leuchtenberger müssen die Möglichkeit haben, weiter in ihrem Ort zu bleiben. Das ist unsere Zukunft und Auftrag", meinte Kappl. Hierfür gelte es, Akzente zu setzen. Einmal durch weitere Baugebiete in Leuchtenberg selbst, deren Einleitung 2020 ein zentrales Thema wird, aber dann auch die Möglichkeit zu erhalten, in den Ortsteilen zu bauen. Grundlage für alles sei, die Attraktivität der Gemeinde nicht zur zu erhalten, sondern zu steigern. Dafür sind die Signale für der Dorferneuerung in Leuchtenberg, bei der auch der Leerstand im Fokus steht, sowie auch die in den Folgejahren für Michldorf und Döllnitz in die richtige Richtung gestellt. Kappl sah die Burg als Anziehungspunkt für Besucher weiter im Aufwind und das LTO als „das Aushängeschild“. In Zukunft baut der Rathauschef aufs ILE (Integrierte Ländliche Entwicklung). 2020 werden erste Projekte anlaufen.

Landtagsabgeordneter Stephan Oetzinger sprach von einer engen Verbindung zu Bürgermeister Kappl, der in Bezug auf Förderprogramme bei ihm stets den Fuß in der Tür hat. Oetzinger bezeichnete die vielen Ehrenamtlichen im Saal als Garanten für Lebensqualität im Lande. Der Manteler sprach auch das Thema Ökologie, Arten- und Umweltschutz an. Hier ist nicht nur die Politik, sondern auch die Gesellschaft gefordert. Eigenes Verhalten müsse auch dahingehend ausgerichtet werden und alles zu Lasten der Landwirte sei schon gar keine Option.

Grünsfelds Bürgermeister Markert bezeichnete stellvertretend auch für die zweite Bürgermeisterin der Partnerstadt Pfreimd, Johanna Mertins, das „Partnerdreigestirn“ als kommunale Familie. Markert freute sich, dass bei den Feierlichkeiten „700 Jahre Stadtrecht“ auch das LTO mit Aufführungen vertreten sein wird.

Bürgermeister Anton Kappl.

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