01.09.2019 - 12:43 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

Fesselnde Geschichten bei Kerzenschein

Spannende Sagen ziehen nicht nur Kinder gern in ihren Bann. Wenn die Geschichten auch noch in der passenden Umgebung vorgetragen werden wie im Rittersaal der Burg Leuchtenberg, ist der Abend perfekt.

Das Burgfräulein zieht im Rittersaal die Kinder in seinen Bann.
von Sieglinde SchärtlProfil

Spannende Sagen ziehen nicht nur Kinder gern in ihren Bann. Wenn die Geschichten auch noch in der passenden Umgebung vorgetragen werden wie im Rittersaal der Burg Leuchtenberg, ist der Abend perfekt.

Im Rahmen des Ferienprogramms hat die Marktgemeinde mit Bürgermeister Anton Kappl zum Sagenabend eingeladen. Regie führte Burgwartin Rita Lingl. Sie schaffte es, auf der größten Burganlage der Oberpfalz 35 Kinder in ihren Bann zu ziehen. Auch einige Erwachsene waren begeistert in der Dürrnitz (Rittersaal) und hörten dem Burgfräulein (Lingl im Kostüm) aufmerksam mit zu. Die Veranstatlung ging in schauriger Abenddämmerung bei mystischem Kerzenschein über die Bühne.

Lingl berichtete in voller Länge von der Sage der "Landgräfin Elisabeth von Leuchtenberg". Sie las aus dem Buch "Sagen aus der Oberpfalz" von Sepp Kraus, dem ehemaligen Schullehrer von Leuchtenberg, vor. Das Burgfräulein berichtete vom Leben der Elisabeth, der Tochter von Landgraf Ulrich von Leuchtenberg von deren Entführung und Befreiung. Auch vom Kalten Baum war die Rede, und wie dem Entführern der Prozess gemacht wurde. Die Vorlesung dauerte fast eine Stunde, und die Kinder saßen versammelt um das Burgfräulein und waren sehr aufmerksam. Als kleine Erinnerung bekam jedes Kind die Sage von der "Elisabeth von Leuchtenberg" auf einer Pergamentrolle mit nach Hause. Nach soviel Geschichte zeigte das Burgfräulein den Kindern neben verschieden Einrichtungen auch den Kerkerkeller. Bürgermeister Kappl sorgte dafür, dass die Kinder satt wurden und ihren Durst stillen konnten. Er servierte Wiener, Semmeln und Getränke. Unterstützung bekam er dabei von seiner Tochter Franziska.

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