Die Studienreise führte den Freundeskreis Leuchtenberg drei Tage nach Frankreich. Mit dabei waren auch Herzog Nicolaus von Leuchtenberg und Bürgermeister Anton Kappl.
Napoleons Stiefsohn Eugene de Beauharnais heiratete 1806 Prinzessin Auguste Amalie von Bayern, die Tochter des ersten Bayerischen Königs Max I. Joseph. Das Paar erhielt 1817 den längst verwaisten Titel des Herzogs von Leuchtenberg und Fürst von Eichstätt. Das Stammhaus der Familie Beauharnais steht in Paris.
Nach der Ankunft stand eine vierstündige Stadtrundfahrt auf dem Programm. Die Reisegruppe war von den vielen Sehenswürdigkeiten überwältigt. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Familie Beauharnais-Leuchtenberg. Erste Station war das Palais Beauharnais, Sitz und Residenz des deutschen Botschafters in Paris. Die Besichtigung der Räume übernahm Jörg Ebeling, Direktor im Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris.
Nächste Station war die Peter-und-Paul-Kirche in Rueil-Malmaison mit den beiden großen Monumenten und Grabstätten von Josephine und Hortense. Anschließend folgte die Besichtigung von Schloss Malmaison. Den Abschluss bildete der Besuch von Petite Malmaison. Am Abend feierten die Teilnehmer mit einem Festessen den 85. Geburtstag von Herzog von Leuchtenberg. Dabei ernannte Vorsitzender Josef Schönwetter den Herzog zum Ehrenmitglied. Der letzte Vormittag stand zur freien Verfügung, wobei die meisten Teilnehmer den Invalidendom mit dem Grabmal Napoleons besuchten, bevor es wieder zurück ging.














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