12.03.2019 - 14:16 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

Solarpark light

Der „Solarpark Leuchtenberg“ nimmt Gestalt an. Dies geht aus der ersten Änderung des vor Jahren erstellten Bebauungsplans hervor, der dann nicht verwirklicht wurde. Nun aber scheinbar doch - aber in abgespeckter Form.

Unterhalb des Autobahnrastplatzes Wittschau und unmittelbar hinter der kleinen Straße ist hin zur bereits bestehenden privaten Solarfläche eine der beiden Anlagen des "Solarpark Leuchtenberg" vorgesehen.
von Ernst FrischholzProfil

In der Gemeinderatssitzung erläuterte Bürgermeister Anton Kappl, dass im ursprünglich vor Jahren erlassenen Bebauungsplan für einen Solarpark entlang der Autobahn die gesamte Fläche von Wittschau bis Kalter Baum beplant war. Mit der Änderung speckt man den Bebauungsplan nun auf vier Flächen ab. Zwei größere Flächen beim Kalten Baum und am Autobahnrastplatz in Wittschau sowie zwei kleinere Flächen an der Verbindungsstraße nach Unternankau und bei Wittschau. Erst einmal wird man die beiden größeren Flächen beim Kalten Baum und unterhalb des Autobahnrastplatzes.

Dies geht aus der von Projektleiter Wolfgang Trippel von der Zeno vorgelegtem Entwurf hervor. Trippel erläuterte weiter, das man deren Verwirklichung zügig angehen wird. Bei den zwei kleineren Flächen warte man noch. Ob es sich dann allerdings noch rentiert, kann nicht gesagt werden. Richard Süß fragte an, ob die Gemeinde einen Vorteil daraus zieht. Wir haben vor, dass die Marktgemeinde die Fläche beim Kaltenbaum in Eigenregie übernimmt. Dann kassiert sie auch die Einspeisevergütungen. Die Fläche bei Wittschau wird dann die Zeno betreiben. Das Gremium billigte einstimmig die Entwurfsfassung und die Durchführung des Beteiligungsverfahrens. Grünes Licht gab es auch für die größte Baumaßnahme der letzten Jahre, den Bau der Straße von Michldorf nach Kleinpoppenhof. Ingenieur Dietmar Hammerl vom Büro Bamler in Vohenstrauß erläuterte die Ausschreibung, aus der die Firma Herbert Dankerl in Cham mit 1,282 Millionen Euro als wirtschaftlichster Bieter hervorging. Die geschätzten Kosten hierfür lagen bei 1,35 Millionen Euro. Der Ausbau beginnt 30 Meter nach der Kläranlage in Michldorf und geht bis zur Einmündung Kleinpoppenhof mit einer Breite von 4,50 Meter. Erneuert wird auch der Wellstahldurchlass für die Luhe, die während der Bauzeit umgeleitet werden muss. Die Maßnahme soll am 30. September abgeschlossen sein.

Das gemeindliche Einvernehmen wurden den Bauanträgen über Neubau eines Zweifamilienhauses in Döllnitz, eines Einfamilienhauses in Unternankau und einer Scheune in Unternankau erteilt. Offiziell bestätigt wurden der kürzlich von der Feuerwehr Wittschau/Preppach gewählte Kommandant Hermann Federl und dessen Stellvertreter Wolfgang Gollwitzer. Bürgermeister Kappl informierte weiter, dass laut Mitteilung der Telekom von der öffentlichen Telefonsäule beim Parkplatz Maier in den letzten zwei Jahren kein einziges Mal telefoniert wurde. Da somit kein Bedarf besteht, wird die Sprechsäule abgebaut. Da haben wir kein Argument dagegen, sagte der Gemeindechef.

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