Der ausrangierte Leichenwagen fiel der vorbeifahrenden Fahndungsstreife am Donnerstag, 25. Juni, ins Auge. "Beim Herantreten war die Erwartung mit der vorgefundenen Realität nicht mehr stimmig, denn der Kleidungsstil und das legere Herumhängen der beiden Insassen im Fond passte nicht in das pietätvolle Berufsbild eines Bestatters", heißt es in der Mitteilung der Polizei. Bei genauerer Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fahrer den Volvo zu einer Art Wohnmobil umgebaut hatte und die beiden Insassen aus dem Norden Deutschlands damit auf dem Weg nach Österreich waren.
Da den Beamten bei der Kontrolle jedoch ein besonderer Duft in die Nase stieg, wurden die beiden 36-Jährigen genauer unter die Lupe genommen. Der Mann auf dem Beifahrersitz hatte in seiner Hand einen angerauchten Joint versteckt, was die Marihuana-Duftnote erklärte. Die Inspektion des Leichenwagens förderte schließlich noch weiteren berauschenden Reiseproviant zu Tage, zu welchem sich der Beifahrer bekannte. Die Drogen wurden sichergestellt und der Beifahrer entsprechend angezeigt. "Der Mann auf dem Fahrersitz, der ebenfalls von dem Kraut gekostet hatte, durfte auf Grund eines positiven Drogentests vor der Weiterfahrt noch für 24 Stunden vor Ort in Frieden ruhen", berichtet die Polizei.















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