05.07.2019 - 11:58 Uhr
Lind bei OberviechtachOberpfalz

Atlaswirbel ist der Grund für viele Schmerzen

Der erste Halswirbel hat's in sich: Der sogenannte Atlas ist das Bindeglied zwischen Kopf und Körper. Eine Fehlstellung kann die gesamte Statik des Körpers durcheinanderbringen. Heilmethoden zeigt Dr. Robert Braun bei einem Vortrag.

In seinem Vortrag beschrieb Dr. Robert Braun (stehend) die Therapie bei einer Fehlstellung des Atlaswirbels.
von Christof FröhlichProfil

Gut gefüllt waren der Saal und der Nebenraum im Landgasthof „Taverne“ in Lind bei der Informationsveranstaltung „Die sanfte Korrektur des obersten Halswirbels (Atlas) – eine Befreiung für Körper und Geist“, zu der die Arbeitsgemeinschaft noch produzierende Landwirte in Ostbayern (Anplo) eingeladen hatte. Sie habe selbst sehr positive Erfahrungen mit dieser Therapie gemacht, sagte Anplo-Sprecherin Cornelia Mauerer, als sie den aus der Schweiz stammenden Referenten, Psychotherapeut Dr. Robert Braun, vorstellte.

In seinen Ausführungen beleuchtete er verschiedene Zusammenhänge zwischen der gesamten körperlichen und mentalen Entwicklung des Menschen in Zusammenhang mit einer Korrektur des obersten Halswirbels. In seiner Einleitung machte der Referent zunächst einen Abstecher in die Psychosomatik, die den Menschen und die Krankheitslehre ganzheitlich betrachtet. Es sei nachgewiesen, so Dr. Braun, dass jeder Mensch mit einer Fehlstellung des obersten Halswirbels geboren werde. Diese müsse eigentlich möglichst schon in der Kindheit korrigiert werden.

Therapeutisch könne darauf eingewirkt werden, dass der Atlas "für immer" in der richtigen Stellung bleibe. Der Patient werde dadurch von vielen Krankheiten befreit, die durch die Fehlstellung ausgelöst worden waren. Auch auf das Wohlbefinden insgesamt wirke sich die Heilmethode aus, der behandelte Mensch werde ausgeglichener, der ganze Körper entspanne und lockere sich. Bei seinen Behandlungen habe der Referent oft erlebt, dass sich nach der Behandlung Lern- und sportliche Erfolge bei Kindern und Jugendlichen eingestellt haben, selbst bei Menschen im Greisenalter (bis zu 95 Jahren) hätten von der Therapie profitieren können.

Wie der Referent weiter ausführte, könne die Fehlstellung des obersten Rückenwirbels in einer Behandlung von etwa 30 Minuten und einer weiteren Kontroll-Sitzung korrigiert werden. Diese Korrektur sei sanft und nicht schmerzhaft. Von negativen Folgen sei ihm bei seinen zahlreichen Patienten bisher nichts bekannt geworden.

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