(njn) Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein einwöchiges "grenzüberschreitendes" Erlebnis. 26 Kinder und Jugendliche aus der Steinwald-Allianz und der Mikroregion Konstantinsbad fanden im Dorfgemeinschaftshaus in Lochau einen tollen Ort für ihr Sommerlager. Federführend organisiert hatten das Zeltlager die Steinwald-Allianz und Mitglieder der Steinwaldia Gesellschaft.
Ein vielseitiges Programm hatten Katrin Meyer und Claudia Schneider aus Pullenreuth zusammengestellt, dass die tschechischen Betreuer mit weiteren Angeboten ergänzten. So entstanden im "Geisterwald" in Harlachberg aus Naturmaterialien tolle Kunstwerke, an der Glasschleif wurde der "Bio-Rinderburger" aus dem Steinwald verkostet und aufgrund der Hitze im Freien das Dorfgemeinschaftshaus in Lochau kurzerhand in eine Kunst-, Erlebnis-, und Teambuildingstätte verwandelt.
Musikwerkstätten, Bastelaktionen, handwerkliche Workshop und Filmanimationen - Ferienlangeweile hatte hier keinen Platz. Für eine willkommene Abkühlung für die Mädchen und Buben sorgte der Besuch des Naturerlebnisbades in Immenreuth.
Dass sich "Ahoj" gut mit dem bayerischen "Servus" übersetzen lässt, lernten die Kinder in Sprachanimationskursen, die jeden Morgen nach dem Frühstück stattfanden. Lucie Mantel aus Hof half der Gruppe als Dolmetscherin über sprachliche Barrieren hinweg, wenngleich sich die Teilnehmer sehr schnell untereinander verständigen konnten. Daneben kannte sich die Hälfte der Kinder bereits aus dem vergangenen Jahr. Damals war das Sommerlager im tschechischen Prusiny.
Bürgermeister Hubert Kraus besuchte mit Christine Trenner und Martin Schmid von der Steinwald-Allianz das Sommerlager. Sie zeigten sich begeistert von der Fülle an Aktionen. Ihr Dank galt allen Betreuern, die einen hohen Zeitaufwand in die Vor- und Nachbereitung investiert haben.
Das Sommerlager in Lochau ist ein Teil des Euregio-Egrensis Kleinprojekts "Unbeschwert, zwanglos ... jugendlich! Grenzüberschreitende Begegnungen zwischen Partnerregionen", das die Steinwald-Allianz mit der Partnerregion Konstantinsbad erarbeitet hat. Die Europäische Union fördert diese Begegnungen mit dem Programm "Ziel ETZ".













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