14.01.2020 - 12:27 Uhr
Löschwitz bei KemnathOberpfalz

Keine Nachwuchssorgen bei der Feuerwehr Löschwitz-Kaibitz

Theresa Frank gab in ihrem Jahresrückblick ein beeindruckendes Zeugnis der Jugendarbeit bei der Feuerwehr Löschwitz-Kaibitz. Alle Redner lobten hier den Einsatz als "einzigartig"!

Jugendwartin Theresa Frank gab einen beeindruckenden Einblick in die lebendige Jugendarbeit des Vereins. Frank wurde für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt.
von C. & W. RupprechtProfil

Laut Theresa Frank zählt die Jugendfeuerwehr derzeit wieder acht Mitglieder bei zwei Neuzugängen. Tobias Leibl ist in die aktive Wehr übergetreten. Außerdem warten zwei weitere Jugendliche auf den Eintritt. Momentan dürfen sie "schnuppern", bis sie das Eintrittsalter von 12 Jahren erreicht haben.

Die Jugendwartin schickte ihrem Bericht voraus, dass die Löschwitzer Wintergaudi womöglich wegen Schneemangels nicht wie üblich stattfinden könne. Aber die Jugend habe sich eine Alternative einfallen lassen, wozu aber die Christbäume des Ortes benötigt würden. "Also hebt sie bitte für uns auf!", appellierte die an ihre Kollegen.

Ihr Bericht zeigte, dass die Jugendwehr bereits wichtige Aufgaben im Verein wahrnimmt und viel für die Dorfgemeinschaft auf die Beine stellt. So organisiert sie neben der Wintergaudi regelmäßig das Johannisfeuer und stellt dessen Nachtwache. Auch habe der Aktionstag für Kinder und Familien großen Anklang gefunden.

Im Herbst verstärkte der Nachwuchs zudem die Kirwamannschaft und übernahm den Spüldienst sowie das Servieren der Speisen. Ein Ausflug an den Chiemsee schweißte die Gruppe noch mehr zusammen.

Beim Kreisentscheid der Jugendwehren für den Bundeswettbewerb hatte sich die Vereinsmannschaft mit den Kameraden aus Atzmannsberg und Guttenberg zusammengeschlossen und für den Bezirksentscheid qualifiziert. Sie belegten den 12. Platz bei 26 Mannschaften. Beim Jugendleistungsmarsch in Bärnau galt es, 15 Stationen auf einer Strecke von acht Kilometern zu bewältigen. Löschwitz kam dabei auf einen hervorragenden dritten Platz.

Beim Wissenstest erhielten Lukas Hoffmann und Kristina Ohlinger Urkunden für mehrmalige Teilnahmen. Annika Leibl nahm das silberne, Luisa Bauer das bronzene Abzeichen entgegen. Außerdem hat man sich bei dem Ostbayerischem Feuerwehrpreis der Jugendwehren beworben und daraufhin eine Spende der Spardabank in Höhe von 250 Euro erhalten. Frank dankte allen Unterstützern die beispielsweise die Nachtwache des Johannisfeuers mit Verpflegung versorgen haben.

Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther würdigte die hervorragende Arbeit des Feuerwehrvereins, insbesondere mit den Jugendlichen: "Die Jugend ist der Motor vor Ort und bringt Leben in den Verein und ins Dorf! Macht weiter so!" Kreisbrandmeister Alois Schindler schloss sich diesen Worten an und dankte Frank für die tolle Zusammenarbeit.

Bürgermeister Werner Nickl fügte in Bezug auf den Leistungsmarsch noch hinzu: "Ihr wart deutlich besser als der dritte Platz! Es waren nur kleinste Unachtsamkeiten, die die Punkte gekostet haben." Der Rathauschef sicherte dem Verein und der Jugend weiterhin seine Unterstützung zu.

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