26.04.2019 - 11:23 Uhr
Luhe/Luhe-WildenauOberpfalz

Bodenständig, authentisch und magisch

„Jed Thomas & Band“ zaubern im „349er“ ein ganz besonderes Konzert auf die Bühne. Der international bekannte Musiker präsentiert sich als Star zum Anfassen.

Fühlen sich im vollbesetzten „349er“ pudelwohl: Jed Thomas und seine Band legen in Luhe erneut ein ganz besonderes Konzert hin.
von Autor LSTProfil

Es gibt besondere und es gibt ganz besondere Konzerte. In die zweite Kategorie fällt zweifelsohne der Auftritt von „Jed Thomas“ und seiner Band in der letzten Woche im „349er - House of Rock/Bar & Musik“. Der Engländer stand schon mit Größen wie „Joe Bonamassa“, „Rory Gallagher Band“, „Buddy Guy“ und „Nine Below Zero“ auf der Bühne. Dennoch präsentierte er sich in Luhe als „Musiker zum Anfassen“. Bodenständig, authentisch und publikumsnah ist „Jed Thomas“, eben genauso wie der Blues, den er so liebt.

„Es hat ungemein Spaß gemacht, die Atmosphäre hier ist unglaublich“, fand der Brite nach seinem Gig dann auch nur lobende Worte. Was er mit seiner Band auf die „349er“-Bühne zauberte, war aller Ehren wert: internationales Flair, gepaart mit seinem einzigartigen, unverkennbaren und großartigen Blues-Rock-Stil.

Vor fast genau einem Jahr hatte der Blues-Rock-Gigant Rory Gallagher aus Irland, Thomas' großes musikalisches Vorbild, seinen 70. Geburtstag begangen. Bereits damals machten „Jed Thomas und seine Band“ im Rahmen der „Celebratin' Rory Gallagher's 70th birthday“-Tour, die sie durch ganz Europa führte, in der nördlichen Oberpfalz Station. Und wie schon vor zwölf Monaten galt: Wer nicht den Weg ins „349er“ fand, der hat etwas verpasst. Das Blues-Gitarrenspiel von „Jed Thomas“ ist eine Mischung aus klassischem Delta-Style, Slide-Guitar und Electric Blues. Kein Wunder also, dass 2013 sein Album „It's about bloody time“ weltweit von den Kritikern gelobt worden war.

Im Gepäck hatte der Engländer Songs seiner vielen Alben. Thomas‘ Stilrichtung ist der kompromisslose Blues-Rock – von leise und traurig bis wütend und brachial, von der Ballade zum Hardrock – alles ohne große Mätzchen. Er und seine Jungs steigerten sich von Nummer zu Nummer – sie boten ein ganz besonderes Blues-Schmankerl, das live seine volle Magie entfaltete.

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