Christoph Hösl ruft zur Zusammenarbeit mit allen politischen Gruppierungen im Markt und dem neuen Bürgermeister oder der Bürgermeisterin auf. Der FWG-Vorsitzende, der selbst auf Platz 3 kandidiert, gibt als oberstes Ziel der Freien Wähler aus, auf die Bürger zuzugehen und deren Anliegen in die Kommunalpolitik zu tragen. Hösls Worten zufolge war es noch nie so leicht, eine Liste zusammenzubekommen; er sei überall auf offene Ohren gestoßen, sagt er.
Über ihre Ziele in der kommenden Legislaturperiode – nachzulesen auf den Webseiten der Gruppierung (www.fwgluhewildenau.wordpress.com) – ist sich die Versammlung einig. An erster Stelle steht eine Verbesserung des Lärmschutzes an Autobahn und Bahntrasse. Unter dem Stichwort „Miteinander der Vereine, Bürger und Generationen“ geht es den Freien Wählern um eine noch bessere Zusammenarbeit zwischen den Vereinen im Markt, um Jugendtreffs in möglichst vielen Ortsteilen, um generationenübergreifende Aktionen, die Alten wie Jungen helfen.
Unter dem Schlagwort Ökologie stehen die Freien Wähler eigenen Angaben zufolge für eine Förderung dezentraler Energieversorgung (Blockheizkraftwerke, Gründächer, PV-Anlagen), für den Erhalt alter Kulturflächen, aber auch für neue Gewerbeansiedlungen bei gleichzeitiger Vermeidung eines Flächenfraßes, so weit dies möglich sei.
In Sachen Infrastruktur nennen die Freien Wähler als erstes einen Ausbau des Radwegenetzes auch zwischen den Ortsteilen. Bei der Sanierung von Straßen und Gehwegen gelte es, eine Flickschusterei zu vermeiden.
Wie kann der Markt mit seinen Ortsteilen noch schöner und sicherer werden? Die Freien Wähler denken an verstärktes Grünflächenmanagement, an Wasserspielplätze, weitere Erholungsflächen, an eine verbesserte Barrierefreiheit, etwa an der Sparkasse in Luhe oder am Naabtalhaus in Oberwildenau, an neue Tempo-30-Zonen, an ein Bemühen um neue Gastronomiebetriebe.
Auch das Bauen und Wohnen soll attraktiver werden. Vor der Ausweisung neuer Baugebiete sei das Wohnen innerorts schmackhaft zu machen, zum Beispiel durch generationenübergreifende Wohnkonzepte oder durch die spezielle Förderung von Altbau-Sanierungen.
1. Astrid Locke-Paul, 50, Lehrerin, Markträtin; 2. Sabine Meißner, 46, Physiotherapeutin, ehem. Markträtin; 3. Christoph Hösl, 65, Hausmeister; 4. Berndt Gradl, 54, kaufmännischer Angestellter; 5. Bernhard Frimberger, 54, Landwirt; 6. Georg Kick, 56, Landwirtschaftsmeister; 7. Susanne Schwab, 53, Diplom-Ingenieurin (FH) Landespflege; 8. Gerhard Hagn, 49, Facharbeiter; 9. Christian Baumgärtner, 73, Rentner; 10. Johanna Müller, 38, Versicherungskauffrau; 11. Stefan Faltenbacher, 47, Beamter; 12. Michael Merz, 39, Justizvollzugsbeamter; 13. Stefan Wittmann, 42, Maurer; 14. Stefan Wagner, 38, Maschinenführer; 15. Günther Neubauer, 63, Betriebsschlosser; 16. Manuela Albrecht, 55, Verkäuferin. Ersatzkandidaten: Peter Schweighofer, 53, Staplerfahrer; Jürgen Lehnert, 38, Berufssoldat.













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