Alle Feuerwehren üben Szenarien, die hoffentlich nie eintreten werden. So auch so auch die Wehren aus Luhe, Oberwildenau und Neudorf. Obwohl lange Zeit kein gemeinsames Üben möglich war, klappte der gestellte Einsatz bei der Firma Höhbauer in Oberwildenau wie am Schnürchen.
Stellvertretender Kommandant Johannes Kres von der Oberwildenauer Wehr hat die Übung bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und vorbereitet. Kurz nach der Alarmierung trafen die Einsatzfahrzeuge der drei Wehren vor dem Firmengelände ein. Ausgangslage der Übung war ein Großbrand in den Fabrikhallen von Höhbauer mit drei vermissten Personen. Die Atemschutzträger waren gefordert. Sie fanden in kürzester Zeit die verletzten Personen und brachten sie ins Freie, wo sie dann auch gleich erstversorgt wurden. Ziel, aber auch Vorgabe der Großübung war es, besonders viele junge Feuerwehrkameraden in die Übung einzubinden und Verantwortung übernehmen zu lassen.
Die Wasserentnahme wurde zum einen aus der firmeneigenen Zisterne, zum anderen aus einem Hydranten bewerkstelligt, ein weiterer Hydrant, der an die Steinwaldgruppe angeschlossen ist, hätte auch noch zur Verfügung gestanden, so Kres.
Christoph Höhbauer, Juniorchef und Geschäftsführer, dankte den gemeindlichen Wehren für diese eindrucksvolle Übung. "Für uns ist das eine Win-Win-ituation, wir stellen das Betriebsgelände zur Verfügung, dafür wissen wir, die Feuerwehren kennen das Betriebsgelände, und wir können uns auf die Wehren verlassen, sollten sie mal im Ernstfall gebraucht werden."
Kreisbrandmeisterin Carola Adam, die die Übung genau beobachtet hat, dankte dem Einsatzleiter Kres für die gute Vorbereitung. Die drei Wehren arbeiteten hervorragend zusammen. "Eine besondere Belastung war die Übung für die Atemschutzträger", so Adam.
Bürgermeister Sebastian Hartl, selbst aktiv bei der Übung dabei war, dankte der Firma Höhbauer, aber auch all den anderen Firmen im Markt für die Freistellung ihrer Mitarbeiter für Feuerwehreinsätze. "Hier sind wir auf die Zusammenarbeit mit den Firmen angewiesen", so Hartl.
Die Firmenleitung von Höhbauer spendierte allen Einsatzkräften eine Brotzeit, was beiden Feuerwehrkameraden bestens ankam.























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