Luhe-Wildenau
16.11.2021 - 09:49 Uhr

Nicht vergessen, was Krieg, Gewalt und Flucht bedeuten

Nach der Kranzniederlegung verharren Bürgermeister Sebastian Hartl, Zweite Bürgermeisterin Sigird Ziegler, die Vertreter des VdK-Ortsverbandes Luhe und Pfarrer Arnold Pirner noch zu einer Gedenkminute. Im Hintergrund verliest Norbert Wildenauer Gedenkworte der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Luhe. Bild: bey
Nach der Kranzniederlegung verharren Bürgermeister Sebastian Hartl, Zweite Bürgermeisterin Sigird Ziegler, die Vertreter des VdK-Ortsverbandes Luhe und Pfarrer Arnold Pirner noch zu einer Gedenkminute. Im Hintergrund verliest Norbert Wildenauer Gedenkworte der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Luhe.

„Weil die Toten schweigen, beginnt immer wieder alles von vorn“ – mit dem Zitat des französischen Philosophen Gabriel Marcel leiteten Bürgermeister Sebastian Hartl und Dritter Bürgermeister Johann Kick ihre Ansprachen zum Volkstrauertag an den Kriegerdenkmalen in Luhe, Neudorf und Oberwildenau ein. Mit dem Volkstrauertag werde den Toten eine Stimme gegeben. Jeder könne sich über die Dauer der Kriege und die Zahl der Opfer informieren, doch die Frage, wie lange die Kriege bei Überlebenden und Hinterbliebenen nachwirken, könne nicht einfach so beantwortet werden, sagten die Redner. Deshalb müsse der Volkstrauertag zu einer Aneignung des Gespürs genutzt werden, was Krieg, Gewalt und Flucht bedeuten. Das Wort „vergessen“ müsse beim Volkstrauertag aus dem Sprachgebrauch verschwinden, wichtig sei in Verantwortung vor der Geschichte Deutschlands die gemeinsame Zukunft zu gestalten.

Pfarrer Arnold Pirner forderte die Bürger auf, sich nie mit der scheinbaren Übermacht von Hass und Gewalt abzufinden.

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