16.09.2020 - 13:22 Uhr
Luhe-WildenauOberpfalz

Waldverein stellt Sitzgruppe am Koppelberg auf

Der Oberpfälzer Waldverein hat die von Schreinermeister Stefan Gläßler gebaute Sitzgruppe am Koppelberg aufgestellt.
von Redaktion ONETZProfil

„Wir wollen unseren Gästen, die jedes Jahr zum Waldfest kommen, etwas zurückgeben“, sagte „Bauleiter“ Thomas Häusler. Zusammen mit dem Vorsitzenden des Oberpfälzer Waldvereins, Wolfgang Eimer, und zahlreichen Helfern präsentierte er auf dem Koppelberg eine neue Sitzgruppe vor der Wander- und Schutzhütte im Schatten uralter Bäume und der Nikolauskirche.

Das großartige Panorama, das man vom Luher Hausberg aus hat, können Wanderer, Radler und Spaziergänger jetzt auf zwei massiven Bänken aus Eichenholz und dazugehörigem Tisch genießen und nebenbei Brotzeit machen.

Gefertigt hat das besondere „Schmuckstück“ der örtliche Schreinermeister Stefan Gläßer. Rund zwei Wochen hat er daran gearbeitet. „Eine Sauarbeit war vor allem das Splinten des Eichenholzes“, erzählt er, also das Entfernen der Schicht unter der Rinde. Doch die Mühen haben sich gelohnt. Während die Bänke aus dem Stamm gefertigt sind, besteht der Fuß des mächtigen Tisches aus einer dicken Astgabel. „Wir brauchten acht Mann, um den Tisch dorthin zu bekommen, wo wir ihn haben wollten,“ sagt Jürgen Mittelmayer, einer der fleißigen Helfer, die auch den Unterbau vor der Hütte in ihrer Freizeit gemacht haben. Der Platz für die Sitzgruppe ist mit Natursteinen eingefasst, die von der Wiederherstellung der benachbarten Felsenkeller übrig geblieben sind, und wurde dann geschottert.

Über das gelungene Werk freute sich auch Vorsitzender Eimer, der zum „Probesitzen“ geladen hatte. Er hoffe, dass die Sitzgruppe lange so erhalten bleibe. Das Aushängeschild des OWV sei schließlich der Koppelberg und damit habe man etwas Besonderes geschaffen. Er dankte allen Helfern für ihren Einsatz.

Auch Bürgermeister Sebastian Hartl war angetan von dem Geschaffenen und dankte im Namen der Gemeinde. „Das macht was her“, lobte er Schreinermeister Gläßer. Er informierte auch, dass man mit der zuständigen Försterin versuche, den Eichenprozessionsspinner weitgehend in den Griff zu bekommen, damit auch wieder Feste gefeiert werden könnten. Bislang habe man 60 Nester abgesaugt. Mit einer Spende dankte Hartl für die Mühen.

Als nächstes plant der Verein in unmittelbarer Nachbarschaft eine Tafel mit einem großen Wegweiser, da von hier aus sechs Rundwanderwege starten.

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