Mähring
27.04.2026 - 20:20 Uhr

Erkan und Stefan begeistern ihre Fans in Mähring

Erkan und Stefan begeistern im Mühlenhof in Mähring mit treffsicheren Pointen. Sie spielen gekonnt mit Klischees, erzählen Anekdoten aus der Region und ziehen das Publikum sofort in ihren Bann.

Erkan und Stefan traten im Mühlenhof in Mähring auf und begrüßten ihre Fans mit den Worten: „Wir sind zum ersten Mal hier in Mähring. Mega, was ihr alles nach der Wende hier aufgebaut habt. Jetzt weiß ich, wo mein Soli hingekommen ist.“ Als einige Zuschauer sich beschwerten, fragten sie: „Was, ihr habt keine Mauer gehabt? Hier ist schon der Westen.“ Mit ihrer eigenen Sprache fesselten sie die Aufmerksamkeit aller im Mühlenhof. Ihre Pointen waren nach wie vor treffsicher und gezielt.

Stefan erklärte, warum er immer ein Handtuch über seiner Sportjacke trägt: „Weil das Handtuch das internationale Zeichen für Sportlichkeit ist.“ Locker erzählten sie, dass sie vor etwa zwanzig Jahren schon einmal in der Gegend waren, in Weiden: „Da sind im Backstage Sachen passiert. Vielleicht ist der oder die heute schon mit dem Auto da“, fragten sie ins Publikum.

Stefan berichtete auch von einem Erlebnis in Mähring: Auf dem Klo schaute er auf sein Handy und las „Willkommen in Tschechien“. Sie fragten das Publikum, wie weit Tschechien entfernt sei. Die Antwort hallte durch den Saal: „Rund einen Kilometer.“ Erkan scherzte: „Halb Deutschland ist euch neidisch wegen der Spritpreise.“

Dann starteten die beiden Komiker ihr Programm und nahmen eine Familie aufs Korn, die mit ihrem Sohn vorne saß. Sie fragten den Jungen nach seinem Namen. Er antwortete: „Dennis.“ Erkan kommentierte: „Hast du gehört? Ein türkischer Name – Deniz.“ Anschließend gingen sie auf das Älterwerden ein: „Älter werden ist die korrekte Alternative zum Sterben.“

Später stellten sie fest, dass man heute Wörter wie „schwul“ nicht mehr sagen dürfe; heute heiße es „vegan“. Beide wussten auch von einem tiefen Loch in der Nähe. Stefan sagte dazu: „Windischeschenbach.“ Erkan ergänzte scherzhaft: „Ich dachte Susi.“

Die Stimmung im Saal steigerte sich immer mehr, selbst bei flachen Witzen. Beide sprachen auch über Influencer und erwähnten Stefans Mutter als Beispiel für einen Food-Porno mit Schweinebraten. Über Markus Söder sagten sie augenzwinkernd: „Ein geiler Typ“ mit einer Leberkässemmel.

Auffallend war, dass unter den knapp 100 Zuhörern auch viele jüngere Fans des Duos waren – natürlich ausgestattet mit einem weißen Handtuch als Zeichen für Sportlichkeit. Für die Tontechnik war Andreas Gleißner verantwortlich, bekannt vom "Oberpfälzer Buam-Express".

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