15.03.2020 - 20:52 Uhr
MähringOberpfalz

Franz Schöner neuer Bürgermeister in Mähring

Die Wahl von Franz Schöner zum Bürgermeister von Mähring ist keine Überraschung. Schon eher das Wahlergebnis. Er kommt auf knapp 64 Prozent der gültigen Stimmen. Auffallend viele haben andere Namen auf die Stimmzettel geschrieben.

Franz Schöner bei der Stimmabgabe am Sonntagvormittag. Links Wahlleiter Ferdinand Wagner.
von Konrad RosnerProfil

Die Wahl von Franz Schöner zum Bürgermeister von Mähring ist keine Überraschung. Schon eher das Wahlergebnis. Er kommt auf knapp 64 Prozent der gültigen Stimmen. Auffallend viele Wähler haben andere Namen auf die Stimmzettel geschrieben. Vor allem der von Walter Frank aus Großkonreuth, dem Zweiten Bürgermeister der Gemeinde aus dem Lager der Freien Wähler, tauchte bei der Auszählung immer wieder auf.

Trotzdem ist Franz Schöner (CWU) erwartungsgemäß der neue Bürgermeister von Mähring. Obwohl er der einzige Kandidat um das kommunale Spitzenwahlamt in der Gemeinde war, lag doch etwas Spannung in der Luft. Der Grund: Teile der Griesbacher CSU hatten den Kandidaten nicht mittragen wollen.

Letztlich setzte sich der bisherige Dritte Bürgermeister Franz Schöner aber doch klar durch und wird ab 1. Mai als Bürgermeister die Geschicke der Marktgemeinde führen. Insgesamt gaben 1146 Bürger nach der Schnellmeldung vom Sonntagabend ihre Stimme ab. 684 Wähler stimmten für Schöner. 390 schrieben einen anderen Namen auf den Wahlzettel. 72 Stimmzettel waren bei der Bürgermeisterwahl in Mähring ungültig. Damit kam Schöner ohne Gegenkandidat auf 63,68 Prozent der gültigen Stimmen.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Wahlergebnis. Ich freue mich jetzt auf mein neues Amt", sagte der Nachfolger des langjährigen Amtsinhabers Josef Schmidkonz (FW) in einer ersten Stellungnahme. Gleichwohl versprach er, mit allen Parteien und Gruppierungen zusammenarbeiten zu wollen.

Im Vorfeld war übrigens spekuliert worden, dass ein möglicher Überraschungskandidat der Freien Wähler Franz Schöner den Bürgermeisterposten noch streitig machen könnte. Doch dies war nicht der Fall.

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