16.01.2020 - 14:22 Uhr
MantelOberpfalz

17 Parzellen im neuen Baugebiet Schlossäcker II

In der Sitzung des Marktrats reichen die Stühle nicht aus. Themen wie das neue Baugebiet Schlossäcker II und die Sanierung des Kanalsystems interessiert die Zuhörer.

Während im Baugebiet Schlossäcker I die ersten Häuselbauer schon am werkeln sind, wächst nebenan in Schlossäcker II noch der Gründünger. Aber auch hier beginnt die Ausschreibung für die Erschleßungsarbeiten, die Mitarbeiter des Ingenieurbüros Zwick vorstellen.
von Eva SeifriedProfil
17 Parzellen stehen im neuen Baugebiet Schlossäcker II für Bauwillige zur Verfügung mit einer Grundstücksgrüße zwischen 625 und 890 Quadratmetern.

Auch in der ersten Marktratssitzung des neuen Jahres war das Zuschauerinteresse so groß, dass wieder Stühle herbeigeschafft werden mussten. Vom Ingenieurbüro Zwick stellte Markus Schieder den Bebauungsplan für das Baugebiet Schlossäcker II vor. Das Gebiet umfasst eine Fläche von 17.000 Quadratmetern mit einer Grünfläche von 1800 Quadratmetern. Die Bauparzellen sind zwischen 625 und 890 Quadratmetern groß. Der Kanal wird in einem Trennsystem mit Schmutzwasserkanal und Regenwasserkanal gebaut. Wasserleitung und Kanal haben eine Länge von 230 Metern. Die Kanäle werden in 2 bis 3,50 Metern Tiefe verlegt, die Wasserleitung in 1.80 Metern Tiefe.

Das Gremium besprach, dass in der Grünfläche ein Weg verlegt wird, so dass bei Bedarf dort eine Fläche für einen Kinderspielplatz entstehen könnte. Außerdem wäre das letzte Haus nur durch einen Schotterweg erschlossen. Hier soll nun eine feste Straße gebaut werden mit einer zusätzlichen Zufahrt zum Baugebiet, die aber je nach Bedarf auch gesperrt werden kann.

Einige Ratsmitgliedern befürchteten, dass durch parkende Besucher im Baugebiet die Durchfahrt für Lieferanten oder Rettungsfahrzeuge zu eng sein könnte. Diese Bedenken teilte der Baufachmann nicht. Günter Schwab zeigte anhand eines Planes die sanierungsbedürften Stellen des Kanalsystems in der Kreuzäckersiedlung auf. Da diese Sanierungsarbeiten bei den Baufirmen nicht so beliebt sind, sollen sie an die Ausschreibung für den Kanalbau im Baugebiet Schlossäcker II gekoppelt werden, was auf alle Fälle wirtschaftlicher ist.

Schwab schätzt die Kosten für die Sanierung von 19 bis 20 Anschlüssen auf etwa 50.000 Euro. Das Kanalsystem muss in einem Turnus von zehn Jahren mit einer Kamera befahren werden, um den Zustand festzustellen. Das Wasser- und Kanalsystem ist in die Jahre gekommen, nicht nur in Mantel, sondern auch in allen anderen Gemeinden, und der Markt Mantel muss da dranbleiben, was er auch tut.

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