20.04.2020 - 18:35 Uhr
MantelOberpfalz

Ehrenamtliche Einkäufer haben Kapazitäten frei

Die Einkaufshelfer sind ein Segen. Besonders für Risikopatienten und ältere Personen ist die Manteler Einkaufshilfe um Seniorenbeauftragter Erhard Kleber eine große Unterstützung. Die noch mehr Betroffene in Anspruch nehmen können.

Ulrike Schiller ist eine der ehrenamtlichen Helfer im Trupp von Erhard Kleber die unentgeltlich für ältere Bürger oder Risikopatienten die Einkäufe erledigt. Derzeit sind 30 Leute abwechselnd im Einsatz.
von Eva SeifriedProfil

Derzeit sind noch 25 bis 30 Helfer unterwegs zum Einkaufen. Auch wenn nächste Woche wieder einige Leute arbeiten müssen, bleiben immer noch gut 20 Helfer für die Einkäufe übrig. Von Montag bis Freitag – immer von 13 Uhr bis 17 Uhr – sitzt Erhard Kleber daheim am Telefon und nimmt die Aufträge entgegen. Einkaufswünsche für Samstag müssen Freitag eingehen. Gut 100 Einkäufe für im Schnitt 20 Familien wurden bisher erledigt.

Die Helfer haben noch freie Kapazitäten, teilten die Ehrenamtlichen nun mit. Wenn jemand noch Helfer braucht, die seine Einkäufe erledigen, bitte kann sich bei Kleber unter Telefon 8790 melden. Der ganze Service läuft so ab, dass die Kunden beim Bäcker oder Metzger telefonisch ihre Bestellung aufgeben, die dann abgeholt wird. Für den Supermarkt wird eine Einkaufsliste geschrieben. Die Kunden stellen die Taschen mit einem Geldbeutel mit Geld und der Einkaufsliste vor die Türe, diese wird dann abgeholt und vollgepackt mit den Einkäufen und dem Restgeld wieder vor die Tür gestellt. Erhard Kleber hat schon mit Bürgermeister Richard Kammerer gesprochen und angeboten, auch nach der Corona-Krise den Einkaufsservice für ältere oder behinderte Menschen an drei Tagen in der Woche beizubehalten. Wie Kammerer erklärt, werden noch jede Menge Mund-Nasenschutzmasken benötigt. An alle Näherinnen, die Lust und Zeit haben, geht die saloppe Bitte "ran an die Maschinen und dann im Rathaus anrufen und Übergabe vereinbaren". Die Masken werden an ehrenamtliche Helfer verteilt sowie an ältere Bürger, die sonst keine Möglichkeit haben, an eine Maske zu kommen.

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