15.11.2019 - 16:23 Uhr
MantelOberpfalz

Förderverein hat viel erreicht: Kirche St. Moritz ist die "Perle des Marktes Mantel"

Harald Puckschamel führt den Verein zur Förderung und Erhaltung von St. Moritz ins dritte Jahrzehnt. Der bewährte Vorstand wurde bei der Mitgliederversammlung im Amt bestätigt.

Im Amt bestätigt wird die komplette Vorstandschaft mit Harald Puckschamel (Vierter von links) an der Spitze. Bürgermeister Richard Kammerer (Siebter von links), Pfarrer Thomas Kohlhepp (Bildmitte) und Pfarrer Hans Bayer (rechts davon) gratulierten den Vorstandsmitgliedern zur Wiederwahl.
von Johann KneißlProfil

Zum zehnten Mal in Folge wurde Gründungsvorsitzender Harald Puckschamel bei den Neuwahlen des Vereins zur Förderung und Erhaltung der St.-Moritz-Kirche in Mantel (FMK) in seinem Amt bestätigt. Sein Vertreter bleibt Bernhard Weigl. Schatzmeisterin bleibt Irmgard Ermer, Schriftführer Ottmar Braun aus Weiherhammer. Als Beisitzer fungieren Marie-Luise Preischer, Anton König, Maria Erling, Sabine Pröls, Waltraud Hocke und Helene Janner. Für die Kassenrevision sind weiterhin Rita Steiner und Hans Kneißl zuständig.

Puckschamel erinnerte in seinem Rückblick an die Restaurierung des Bildes „Die 14 Nothelfer“, an das 50-jährige Priesterjubiläum von Pfarrer Hans Bayer, den Tag des offenen Denkmals, das Adventskonzert mit dem Kirchenchor aus Weiherhammer, das Abendlob mit Prozession zur Sankt-Moritz-Kirche am Vorabend der Installation von Pfarrer Thomas Kohlhepp und das gemeinsame Taizégebet in der evangelischen Kirche. Der alljährliche Herbstausflug führte die Mitglieder zum Armesberg bei Kulmain.

„Zeugnis des Glaubens“

Pfarrer Thomas Kohlhepp bezeichnete die Moritzkirche, die sich als „Hochzeitskirche“ besonderer Beliebtheit erfreue, als „Perle des Marktes Mantel“. „Die Moritzkirche hat prägenden Charakter und ist Zeugnis des Glaubens“, sagte der neue Geistliche. Er dankte dem Förderverein, der mit seiner finanziellen Unterstützung im Laufe der zwei Jahrzehnte die Kirchenverwaltung spürbar entlastet habe.

Bürgermeister und Vereinskartell-Vorsitzender Richard Kammerer sieht in der Moritzkirche ein „imposantes Aushängeschild“ der Marktgemeinde. Wegen des hohen Wiedererkennungswertes werde er in einer geplanten Broschüre der Sehenswürdigkeiten im Landkreis ein Bild der Moritzkirche als „prägendes Gebäude Mantels“ aufnehmen. Er dankte dem Förderverein für sein „Engagement mit Herzblut“, für das spontane Mitwirken beim Bürgerfest und überreichte ein Geldgeschenk.

Puckschamel kam auch auf aktuelle Maßnahmen des Fördervereins zu sprechen. Bei einer Beschau des Kirchendachs waren leichte Schäden zu erkennen, die ein Sturm angerichtet hatte, berichtete er. Akuten Handlungsbedarf gebe es aber nicht. Auf Initiative von Bernhard Weigl seien bei einer Untersuchung des Areals um die Moritzkirche mittels eines Georadars alte Steinansammlungen gefunden worden. Weitere Nachforschungen durch das Landesamt für Denkmalpflege könnten aufdecken, warum die Kirche gerade an diesem Ort erbaut worden sei.

„Zauber des Advents“

Zum Adventskonzert lud der Vorsitzende am 8. Dezember um 17 Uhr in die Kirche ein. Die OWV-Hackbrettgruppe unter der Leitung von Conny Gurdan wird die Zuhörer in den „Zauber des Advents“ entführen. In einer Diaschau nahm Renate Puckschamel, die Ehefrau des Vorsitzenden, die Anwesenden mit auf eine Zeitreise durch die letzten 20 Jahre. Die Bilder machten deutlich, wie positiv sich die Moritz-Kirche in dieser Zeit verändert hat. Höhepunkte waren die 500-Jahr-Feier 2008 und die Glockenweihe im Jahre 2010. Auch heuer möchte der Förderverein die Moritz-Kirche in weihnachtlichen Glanz erstrahlen lassen. Wer einen passenden Baum spenden möchte, wird gebeten, sich an Harald Puckschamel zu wenden.

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