20.01.2019 - 13:08 Uhr
MantelOberpfalz

"Fünf Kurze" feiern eine lange Nacht

Kaum sind die Christbäume aus den Wohnzimmern verschwunden, strömt das närrische Volk nach Mantel in die Mehrzweckhalle zum legendären Xantl-Ball, der diesmal schon zum 61. Mal über die Bühne geht.

von Eva SeifriedProfil

Von den vielen Faschingsbällen, die es früher in Mantel gab, ist er als einziger übriggeblieben. Das liegt nicht zuletzt am rührigen Vorstand, der sich jedes Jahr tolle Show-Auftritte überlegt. Wie Xantl-Vorsitzender Oliver Pöhnl erklärte musste der Verein diesmal bei der Verpflichtung der Showstars finanziell kürzer treten und so traten dann die „Fünf Kurzen“ auf.

Es handelte sich um international bekannte Stars, allerdings waren sie etwas „geschrumpft“, was schon allein für Lacher sorgte. Vor die Bühne war noch eine Garderobe gebaut worden, denn die Stars mussten viele fliegende Kostümwechsel bewältigen.

Als erstes sorgten „Village Peaple“ mit „WMCA“ für Stimmung in der Mehrzweckhalle, und „Modern Talking“ lebte mit „Cherry cherry Lady“ wieder auf. Nicht fehlen durften auch Boney M und die Blues Brothers. Ein Stimmungshöhepunkt war dann „Volare“ mit den Chipsy Kings, wo alle Maschkerer kräftig mitsangen.

Helene Fischer schmetterte mit Fonsi „Despacito“ in die Mikros, und „Michael Jackson“ ist mit „Thriller“ wieder auferstanden. Krönenden Abschluss bildeten dann die Backstreet Boys mit „Everybody. Als Gaststars in wechselnden Kostümen begeisterten Thomas Voigt, Richard Kammerer, Max Merk, Tony Stengel und Markus Schieder. Ohne Zugabe durfte die Truppe natürlich nicht von der Bühne.

Vor und nach der Show bevölkerten Maschkerer die Tanzfläche. So tanzte ein Schotte mit einem Scheich, ein Mönch mit einer Nonne, ein Kapitän war vom Traumschiff gestiegen und traf einen Flugkapitän. Daneben gab es noch Wikinger, Ritter, Hexen und Teufelchen. Nicht nur ein Kobold, sondern eine ganze Gruppe „Puchmuckl“ war bester Laune.

Obwohl es draußen minus sieben Grad hatte, brachte die Band „Die Wilderer“ das närrische Volk mit „Sommer in der Stadt" zum Schwitzen und bei „Fürstenfeld“ wollten eigentlich keiner wieder „ham“. Auch „Atemlos“ von Helene Fischer war im Programm. Kein Durchkommen gab es in der „Xantl-Bar“. Als Unterlage für den hochprozentigen Genuss servierte das Mehrzweckhallen-Team um Reinhold Meier Schnitzel mit Pommes, Schaschlik, Hawaii-Toast oder auch Fischsemmel „de luxe“. Bis in die frühen Morgenstunden tobte das närrische Treiben in der Mehrzweckhalle, denn es galt schon immer: „Xantl-Ball-Nächte sind lang.“

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