13.01.2019 - 09:40 Uhr
MantelOberpfalz

Gemeindezentrum "Alte Schule" eingeweiht.

Das Gemeindezentrum „Alte Schule“ ist nun eingeweiht. Stellvertretender Bürgermeister Richard Kammerer, der in der Eingangshalle zahlreiche Ehrengäste begrüßte, ging auf die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen ein.

Besonders wichtig ist den Markträten auch der Segen für das Sitzungszimmer den (von links) Pfarrer Andreas Ruhs und Pfarrer Bruno Kasongo Ndala im Beisein von Architekt Sebastian Grundler und stellvertretendem Bürgermeister Richard Kammerer erteilen.
von Eva SeifriedProfil

Da die alte Schule für eine kommunale Nutzung zu viele Räume hatte, um eine 90-prozentige Förderung zu erhalten, wurde ein Teil zurückgebaut. Das Gebäude wurde energetisch saniert und auch die Räume auf den neuesten Stand gebracht. Ziele der Baumaßnahme waren vor allem die Verminderung des Gesamtenergieverbrauchs und somit ein Beitrag zur Schonung der Umwelt, Verminderung des CO2-Ausstoßes durch den Einsatz von Erneuerbaren Energien sowie die barrierefreie Nutzung durch einen behindertengerechten Gebäudezugang, behindertengerechten Sanitärraum und Aufzugsanlage.

Der Jahresheizwärmebedarf konnte auf ein Drittel des vorherigen Aufwands gesenkt werden. Die energetische Sanierung beinhaltete auch die Sanierung der thermischen Gebäudehülle zur Verringerung von Transmissionswärmeverlusten und Installation dezentraler Lüftungsgeräte zur Vermeidung von Lüftungswärmeverlusten. Kammerer und Architekt Grundler freuten sich, dass die Baukosten von 1,3 Millionen nur minimal überschritten wurden – trotz einiger Zusatzarbeiten, die vor Baubeginn nicht erkennbar waren. Auch die kurze Bauzeit von acht Monaten konnte termingerecht eingehalten werden, was in der heutigen Zeit bei öffentlichen Bauten nicht selbstverständlich ist. Über das KIP-Programm wurden die Sanierungsmaßnahmen mit 798.000 Euro gefördert. Eine weitere Förderung für die Pelletheizung (6800 Euro) steht noch aus.

Kammerer bedankte sich bei Sebastian Grundler von den 2-G-Architekten und allen Firmen für die reibungslose Zusammenarbeit. Der stellvertretende Rathauschef gab einen Rückblick auf die Geschichte des Hauses, das 1959 als Schule in massiver Bauweise errichtet wurde. „Sicher erinnern sich noch viele von Ihnen auch an ihre Schulzeit hier“, sagte Kammerer zu den Gästen. Ende der 80er Jahre zog die Schule dann in das neue Gebäude am Ossangerweg um. Durch eine Nutzungsänderung wurde die alte Schule zum Gemeindezentrum Mantel. Nun beherbergt das Gemeindezentrum unter anderem Sitzungszimmer, Gemeindearchiv, Büro, Trauzimmer, Jugendraum und die Tafel. Auch das Vereinskartell und der Bauhof benutzen dort ein Lager.

Die Pfarrer Bruno Kasongo Ndala und Andreas Ruhs erteilten dem Gebäude und den einzelnen Räumen den kirchlichen Segen. Auch der Aufzug wurde nicht ausgelassen, damit er reibungslos läuft. Wichtig war dem Marktrat auch der Segen für das Sitzungszimmer, wo das Gremium tagt. Pfarrer Ruhs ging in der Jahreslosung 2019 "Suche Frieden und jage ihm nach" auf das friedliche Miteinander der Menschen im Gemeindezentrum ein. Architekt Sebastian Grundler überreichte an Kammerer einen symbolischen Schlüssel aus Glas, der hochprozentigen Inhalt enthielt. Er bedankte sich neben den Firmen auch bei der Manteler Feuerwehr, die bei einem Starkregen sofort zur Stelle war und Wasser aus der Baustelle gepumpt hatte. „Auch die Mitarbeiter des Manteler Bauhofes waren immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wurden“, so Grundler. Er überreichte eine Spende an Feuerwehrkommandant Siegfried Janner.

„Die Sanierung dieses Hauses trifft den Zeitgeist“, sagte Landrat Andreas Meier. Es sei wichtig, dass ein altes Gebäude nicht abgerissen werde, sondern einer neuen Nutzung zugeführt. "Dazu war das KIP-Programm ein wahrer Segen, hierdurch wurden einige Projekte im Landkreis erst möglich". Nach der offiziellen Einweihung erkundeten die Gäste die Räume und wurden dann mit Getränken und Partygebäck bei einem Stehempfang bewirtet. Kammerer bedankte sich bei Reinhold und Helga Meier für die Bewirtung.

Stellvertretender Bürgermeister Richard Kammerer (rechts) gibt einen Überblick über die Geschichte des Gebäudes und die Sanierungsarbeiten.
Architekt Sebastina Grunler (links) überreicht an stellvertretendem Bürgermeister Richard Kammerer einen symbolischen Schlüssel aus Glas mit hochprozentigem flüssigem Inhalt.
Zahlreiche Gäste waren zur Einweihung des Gemeindezentrums eingeladen.
Auch der Aufzug erhielt kirchlichen Segen, damit er störungsfrei funktioniert, wie Pfarrer Bruno (Zweiter von links) bemerkt.
Bevor die Gäste die Räume besichtigen, laufen die beiden Pfarrer mit Mesnerin, Architekten und stellvertretendem Bürgermeister Richard Kammerer durchs ganze Haus und erteilen jedem Raum den kirchlichen Segen.
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