Mantel
20.04.2023 - 10:09 Uhr

Dank der Handarbeitsrunde haben Manteler Babys warme Füße.

Die Damen der Handarbeitsrunde übergaben an Bürgermeister Richard Kammerer (Zweiter von rechts) 20 Paar handgestrickte Babysöckchen. Bild: sei
Die Damen der Handarbeitsrunde übergaben an Bürgermeister Richard Kammerer (Zweiter von rechts) 20 Paar handgestrickte Babysöckchen.

Einmal im Monat an einem Donnerstagabend treffen durchscnittlich zehn bis zwölf Frauen, um gemeinsam im Lesecafé der Marktbibliothek zu Handarbeiten. Es wird gestrickt und gehäkelt, natürlich werden auch Neuigkeiten ausgetauscht oder es wird gefachsimpelt in Sachen Handarbeit. Es gibt wertvolle Tipps wie man bei den Socken die Ferse strickt, oder auch Socken ohne Ferse nadeln kann. Natürlich fehlen kleine Naschereien und Getränke nicht.

Beim letzten Handarbeitsabend kam Bürgermeister Richard Kammerer vorbei. Er hatte für die Frauen Wein und Pralinen dabei. das hat einen besonderen Grund: In Mantel besucht der Bürgermeister immer die Eltern und ihre Neugeborenen. Es gibt 100 Euro als Geschenk, dazu noch 30 Windelsäcke und eine CD mit Kinderliedern. Da die Strickerinnen auch fleißig Söckchen für Babys stricken, freute sich Kammerer, weil ihm die Damen 20 Paar selbstgestrickte Wollsöckchen überreichten, die er zum Geschenk der Gemeinde dazulegen kann. Da in Mantel so zwischen 19 und 25 Kinder zur Welt kommen, könnten die Söckchen schon ein dreiviertel Jahr reichen, rechnete der Rathauschef hoch. „Die jungen Mütter freuen sich immer sehr über die warmen Söckchen, weil viele das Socken stricken nicht beherrschen oder keine Zeit dafür haben“, bestätigte Kammerer.

Die Termine für die Handarbeitsabende werden jeden Montag neu festgelegt, es ist aber immer ein Donnerstag. Bürgermeister Kammerer erwähnte, dass zu Coronazeiten mehr Babys geboren wurden, die Leute hatten wohl mehr Zeit für "Zweisamkeit", folgerte er. Die Damen der Strickrunde bemerkten schmunzeln: "Die Frauen hätten ja auch in der Zeit Socken stricken können!"

 
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