19.08.2021 - 11:10 Uhr
MantelOberpfalz

Manteler Jagdgenossen geben 3500 für Wegebau

von Eva SeifriedProfil

Im Gasthaus Hallermichl zogen 18 Manteler Jagdgenossen mit Vorsteher Matthias Kohl an der Spitze Bilanz. Der Kassenbericht von Erich Melchner war zufriedenstellend. Jagdpächter Martin Grill informierte, dass 1 Rotwild, 53 Füchse und 4 Wildschweine geschossen wurden. Durch die Anwesenheit des Wolfs ziehe sich das Wild zurück. Die Wölfe im Manteler Forst hatten letztes sowie dieses Jahr jeweils sechs Junge. Zwei Jungwölfe sind im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, schilderte Grill. Josef König meinte, dass wenig Wildschweine geschossen worden seien, anders als in den umliegenden Revieren. Er wünschte sich mehr Kontakt zwischen Jägern und Landwirten wegen der Wildschäden. Anton König fragte nach, wie groß die Verseuchung der Wildschweine ist. Laut Grill waren dieses Jahr keine Wildschweine verseucht.

Matthias Kohl schlug im Namen des Vorstands vor, 3500 Euro des Jagdschillings für den Wegebau in der Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Matthias Kohl und Bürgermeister Richard Kammerer hatten die Wege im Gemeindegebiet besichtigt und notwendige Arbeiten dokumentiert. Anton König wollte die Verwendung des Jagdschillings lieber an ein bestimmtes Projekt koppeln. Erich Melchner schlug vor, Grassamen über die Jagdgenossenschaft zu kaufen, der für die Neueinsaat nach Wildschäden verwendet werden kann. Die Gemeinde erhält nun 3500 Euro für den Wegebau und 500 Euro werden für den Kauf von Grassamen für die Landwirte zur Verfügung gestellt. Wegen eines Formfehlers in der Ladung zur letzten Jahreshauptversammlung musste die Abstimmung zur Verlängerung der Jagdpacht wiederholt werden. Josef König wollte mit der Verlängerung des Vertrages lieber noch ein Jahr warten. Er hätte gerne mehr Jäger in Mantel, da die Jagd sehr groß ist, begründete er. Anton König war hingegen froh, dass die Jäger ortsansässig und ortskundig sind. Mit einer Enthaltung wurde der Beschluss des Vorjahres bestätigt. Matthias Kohl bot an, die Ackerwalze kostengünstig reparieren zu lassen. Die Jagdgenossen stimmten dem zu.

 

 

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