15.09.2021 - 11:38 Uhr
MantelOberpfalz

Ortsumgehung Thema bei der Ortshauptversammlung CSU Mantel

Mit seinen Vertretern Johannes Wittmann (Dritter von links) und Harald Gößl (Siebter von links) und neu gewähltem Vorstand geht Vorsitzender Christoph Müller (Fünfter von links.) die nächsten zwei Jahre an.
von Johann KneißlProfil

Marktgemeinderat Christoph Müller steht weitere zwei Jahre an der Spitze der CSU Mantel. Dies ergaben die Neuwahlen des Ortsverbandes. Als Stellvertreter-Duo stehen ihm Johannes Wittmann und Harald Gößl (neu) zur Seite. Des Weiteren wurden Ulrike Schiller als Kassier und Schriftführer Daniel Brünnig in ihren Amtern bestätigt. Als Beisitzer fungieren Barbara Schröder-Fellner, Dennis Götz, Daniel Meyer, Erwin Klemm, Sebastian Steinbauer, Bastian Hofmann und Thomas Krauß.

In seinem Rechenschaftsbericht ging Müller rückblickend auf die Kommunalwahl ein. „Es war ein riesiger Erfolg, dass wir bei der Wahl 2020 trotz vier antretender Listen unsere absolute Mehrheit verteidigen konnten“, freute er sich. Zudem sei der Verband laut Müller mit 100 Mitgliedern die mit Abstand stärkste politische Kraft in der Gemeinde, die Mitgliederwerbung dürfe jedoch nicht aus den Augen verloren werden.

Bürgermeister Richard Kammerer hob die aktuellen Entwicklungen der Gemeindepolitik hervor. So stünde nach der Eröffnung der Tankstelle in der Weidener Straße im Herbst der Spatenstich für den Neubau des Netto Marktes an. „Die Bauplätze im Gebiet Schlossäcker erfreuen sich nach wie vor sehr großer Nachfrage“, so der Rathauschef. Er nannte den Einstieg in die Städtebauförderung als wichtiges Projekt der kommenden Jahre. Bei der Haidenaabbrücke wurden die vorbereitenden Arbeiten mit Spülbohrung und Kabelverlegungen bereits gestartet.

In der Diskussion sprach der langjährige CSU-Marktrat und CSU-Vorsitzende Reinhold Meier die große Bedeutung der Ortsumgehung für den Markt an. „Wir brauchen möglichst bald ein positives Signal für unsere Bürger“, drängte Meier, der besonders die fehlende Bereitschaft zur Diskussion bei den kritischen Naturschutzverbänden anmahnte. Zweiter Bürgermeister Siegfried Janner befürchtet vor allem zusätzliche Belastungen für die Anwohner aufgrund des steigenden Schwerlastverkehrs auf den Durchfahrtsstraßen durch die Marktgemeinde. Diese Gegebenheit ließe die Hauseigentümer zögern oder gar auf Sanierungen und Erneuerungen verzichten.

 

 

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