02.08.2019 - 16:36 Uhr
MantelOberpfalz

Puppen lehren Heimatkunde

Über 120 Kinder und einige Eltern sind mit Feuereifer bei Hermann Papaceks Kasperltheater dabei. Der Erlös kommt der Hilfsaktion "Lichtblicke" zugute.

Hermann Papacek (vorne, rechts) erklärt den Kindern, dass der Vorhang fünfmal auf und zu geht und sie dann immer klatschen dürfen. Außerdem will er heuer die 50000-Euro-Spendenmarke für die Aktion "Lichtblicke" knacken.
von Eva SeifriedProfil
Gut 120 Zuschauer verfolgen in der Schulaula das Stück "Kasperl und der Flaschengeist".

„Wir haben bisher 47000 Euro an Spenden und hoffen, dass wir heuer die 50000er-Marke knacken können“, sagt Papaczek.

"Kasperl und der Flaschengeist" spielt im Lerautal, was auch die schön gemalte Kulisse zeigt. Die Kinder lernen, dass es dort die Wolfslohschlucht gibt und der Flaschengeist das Gespenst der Burg Flossenbürg ist. Gespannt verfolgen die Kleinen, wie Kasperl eine Flasche aus dem Bach fischt und öffnet. Mit viel Rauch erscheint dann der Geist.

Er wurde vor 500 Jahren in die Flasche gezaubert und braucht nun den Gegenzauber, damit er erlöst wird und wieder auf seine Burg Flossenbürg zurück kann. Kasperl erklärt ihm, dass dort nur noch eine Ruine steht. Kasperl schrumpft nun und soll in die Flasche. Seppl verhindert das, indem er die Flasche zustöpselt und Kasperl so in Freiheit bleiben kann, allerdings deutlich geschrumpft.

Er muss nun erleben, wie anders die Welt aussieht, wenn man klein ist. Da ist die Begegnung mit der Spinne sehr gefährlich. Natürlich mischt auch die Hexe Krümelzahn mit ihrem Krokodil mit. Das Zauberbuch mit dem Rezept des Gegenmittels befindet sich in einer bewachten Höhle beim Dost, wo auch der Räuber Hotzenplotz wohnt. Aber Kasperl überwindet wie immer alle Schwierigkeiten und am Ende geht die Geschichte gut aus.

Immer wieder spannend sind Kasperls Abenteuer in den Stücken von Hermann Papacek.
Gut 120 Zuschauer, Kinder mit Eltern oder Großeltern verfolgten am Dienstag in der Schulaula Kasperls Abenteuer mit dem Flaschengeist.

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