02.04.2019 - 16:05 Uhr
MantelOberpfalz

Ruhepause fast schon ein Klassiker

Zwar in wechselnder Besetzung, aber bereits zum zehnten Mal findet in der evangelischen Kirche die „Ruhepause für die Seele“ statt. Das Motto: „Geborgen unter seinem Segen.“

Ulrike Wiesner, Lotta Wiesner, Renate Buchfelder, Elke Wiesner und Kathrin Wiesner (von links) sorgen mit Flöten- und Pianospiel und Gesang für eine besinnliche Stunde. Gisela Prölß (rechts) kann wegen einer starken Erkältung ihre Gedichte nicht selbst vorlesen.
von Eva SeifriedProfil

Ulrike Wiesner erklärte, dass es diesmal kein vollständig neues Programm sei, sondern die Mitwirkenden Renate Buchfelder, Elke Wiesner, Katrin Wiesner, Lotta Wiesner und Ulrike Wiesner sowie Gisela Prölß die schönsten Stücke der vergangenen Jahre ins Programm genommen hätten.

Prölß konnte wegen einer starken Erkältung ihre Texte nicht selbst lesen, dies erledigten Buchfelder und Wiesner. Auch wenn es bereits ein wunderschöner Frühlingsabend war, starteten die jungen Frauen mit dem Eingangskanon „Vom Aufgang der Sonne“ von Paul Ernst Ruppel. Auch der „Morgenwalzer“ von David Plüss, gespielt von Ulrike Wiesner am Piano und Elke Wiesner mit Querflöte, passte zum Konzertabend. Zur Aufführung kamen Werke von meist jüngeren, noch lebende Komponisten.

Nur das getragene Stück, „Schafe können sicher weiden“, stammte von Johann Sebastian Bach. Aus der Feder von Clemens Bittlinger kam „Lieder wachsen“ und „Aus heiterem Himmel“. Und wie der Titel versprach, wurde das Lied auch heiter intoniert. Den Zustand „Zwischen Himmel und Erde“ beschrieben Renate Buchfelder und Elke Wiesner mit Gesang und Pianobegleitung von Ulrike Wiesner.

Beim „Tanz der Knospen“ von Daniel Stolz glänzte Ulrike Wiesner am Piano. Mit Flöten und Piano vorgetragen verbreitete der „Halleluja Rag“ gute Laune. Dass „Café au Lait“ eines der Lieblingsstücke der jungen Frauen ist, merkte man den fünf Flötenspielerinnen an. Melodiös war auch „Tanz der Tiere“ von David Plüss. „Gott segne Dich“ wünschten die Mitwirkenden zum Schluss. „Wo Menschen sich vergessen“ war der gemeinsame Choral zum Mitsingen.

Buchfelder trug das Gedicht von Prölß, „Behütet und beschützt“, vor. „Im Grunde ist jedes Herz weich“, war eine Erkenntnis aus dem Text. Die fünf jungen Frauen ernteten viel Beifall. Das Programm ist bereits im Sindersberger Altenheim in Weiden, im Altenheim St. Michael und am Sonntag in der evangelischen Kirche in Mantel zu hören gewesen. Insgesamt kamen 547 Euro an Spenden zusammen, die für die Renovierung der evangelischen Kirche und als Zuschuss zu einer Ton-Anlage für die evangelische Kirchengemeinde weitergegeben wurden.

Ulrike Wiesner, Lotta Wiesner, Renate Buchfelder, Elke Wiesner und Katrin Wiesner erfreuten mit Flötenmusik, Pianospiel und Gesang.
Lotta Wiesner, Renate Buchfelder, Ulrike Wiesner, Elke Wiesner und Katrin Wiesner (von links) erfreuten mit Flöten- und Pianospiel und auch Gesang.
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