22.05.2020 - 11:38 Uhr
MantelOberpfalz

Durch Zusammenhalt teures Klettergerüst finanziert

Eine Finanzierung, für die viele Geld gegeben haben, sogenanntes Crowdfunding, macht es möglich: Das Kinderhaus St. Elisabeth in Mantel hat neues, teures Spiel- und Klettergerüst.

Kirchenpfleger Karl Hofmann (links) und Pfarrer Thomas Kohlhepp danken Daniel Dörfler (Dritter von rechts) und Theodor Körnter (Vierter von rechts) von der Volksbank-Raiffeisenbank für die Spende. Mitorganisatorin Theresia Witt (rechts) hält stolz zusammen mit Julia Böckl-Guss (Zweite von rechts) den Scheck. Die weitere Mitorganisatorin Nadine Richter (Vierte von links) probiert schon mal die Seile zum Klettern aus.
von Eva SeifriedProfil

Das englische Wort Crowdfunding vereinigt die beiden Begriffe „Crowd“ Menschenmenge) und „Funding“ (Englisch für Finanzierung). Das Spiel- und Klettergerüst stand schon lange auf der Wunschliste des Kinderhauses, aber es war sehr teuer. Vom Elternbeirat hatten Theresia Witt und Nadine Richter die Idee, das über Crowdfunding zu realisieren. Die Volksbank-Raiffeisenbank Filiale Mantel wurde ins Boot geholt und Zweigstellenleiter Theodor Körner bestätigte, wenn 2500 Euro an Spenden gesammelt werden, wird die Bank den Betrag verdoppeln. Die Regel sagen aber, wenn der Betrag nicht zusammenkommt, verfällt alles und die gesammelten Spenden müssten zurückgegeben werden. Das Projekt teilte sich in drei Teile auf: die Startphase, die Projektphase und die finanzielle Phase. Die Manteler hielten zusammen, viele Firmen haben gespendet, viele Eltern der Kindergartenkinder und auch Privatleute, und so konnten Theodor Körner und Daniel Dörfler in der vergangenen Woche eine Spende von 5515 Euro von der Bank übergeben. Kirchenpfleger Karl Hofmann bedankte sich bei allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, insgesamt kamen über 10.000 Euro zusammen. Das Gerät ist bereits aufgebaut und mit einer Sandfläche umgeben. Kinderhausleiterin Doris Weigl und ihr Personal sind schon gespannt, wie sich die Buben und Mädchen freuen, wenn sie wieder alle ins Kinderhaus kommen können und das neue Spielgerät ausprobieren.

Pfarrer Thomas Kohlhepp dankte den Spendern und allen die geholfen haben, das Projekt zu verwirklichen. "Es wird wohl nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir so eine Aktion gestartet haben", bestätigte Karl Hofmann.

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.